Jährlich vergibt die französische France Football den Ballon d'Or, die Trophäe für den besten Fußballer des Kalenderjahres. Von Sportjournalisten rund um den Globus gewählt, erhalten nur die Größten diese Auszeichnung. Nachdem 90min die Reise im Jahr 2000 begann und die Rahmenbedingungen erläuterte, folgt nun das Jahr 2018.


Frankreich sicherte sich 2018 im Finale gegen Kroatien die Weltmeisterschaft und gleich drei Teilnehmer des Endspiels stehen beim Ballon d'Or auf den ersten fünf Plätzen. Real Madrid sicherte sich im Finale gegen den FC Liverpool zum dritten Mal in Folge die Champions League und somit bekam ein "Königlicher" auch den goldenen Ball überreicht - zum ersten Mal seit 2007 wurde der Titel aber nicht an einen der beiden Dauerrivalen vergeben.


5. Lionel Messi - FC Barcelona

Nanu, Lionel Messi nur auf dem fünften Platz? Der Argentinier wurde zwar mit dem FC Barcelona spanischer Meister und erzielte im Kalenderjahr 51 Tore, dennoch bekam er nur 280 Punkte und bildete somit das Schlusslicht der Top 5.


4. Kylian Mbappé - Paris Saint-Germain

Mit Kylian Mbappe befindet sich ein Weltmeister von 2018 auf dem vierten Platz. Der Franzose schoss in der Saison 2017/18 wettbewerbsübergreifend 46 Tore für PSG und netzte viermal bei der WM - unter anderem zum 4:1 im Finale gegen Kroatien - dafür gab es 347 Punkte.


3. Antoine Griezmann - Atlético Madrid

Antoine Griezmann konnte bei der WM ebenfalls vier Tore erzielen und zudem machte er für Atlético 49 Buden. Mit 414 Punkten holte er sich den dritten Platz.


2. Cristiano Ronaldo - Juventus Turin

Nachdem er mit Real Madrid zum dritten Mal in Folge die Königsklasse gewann, verabschiedete sich Cristiano Ronaldo von den Königlichen und schloss sich Juventus Turin an. Pikanterweise warf er die Italiener mit einem verwandelten Elfmeter in der Nachspielzeit des Viertelfinal-Rückspiels kurz zuvor noch aus der Champions League. Dennoch gab es 476 Punkte und damit den zweiten Platz.


1. Luka Modric - Real Madrid

Der beste Spieler der Weltmeisterschaft führte seine Kroaten bis in das Finale gegen Frankreich. Dort unterlag Luka Modric zwar, doch seine überragende Saison und der Gewinn der Champions League brachten ihm 753 Punkte und damit den goldenen Ball. Nach dem Brasilianer Kaká 2007 wurde damit erstmalig wieder einem anderen Spieler als Messi oder Ronaldo die Auszeichnung verliehen.