Jährlich vergibt die französische France Football den Ballon d'Or, die Trophäe für den besten Fußballer des Kalenderjahres. Von Sportjournalisten rund um den Globus gewählt, erhalten nur die Größten diese Auszeichnung. Nachdem 90min die Reise im Jahr 2000 begann und die Rahmenbedingungen erläuterte, folgt nun das Jahr 2007.


Der AC Mailand revanchierte sich 2007 im Finale der Champions League gegen die zwei Jahre zuvor erlittene Niederlage gegen den FC Liverpool. Ein Duo der Siegermannschaft findet sich auch in den Top 5 des Ballon d'Or wieder - einer von ihnen gewann den goldenen Ball. Es war das letzte Mal für lange Zeit, dass die Auszeichnung nicht an Cristiano Ronaldo oder Lionel Messi ging. Da ab 2007 auch außerhalb Europas spielende Profis gewählt werden konnten und deshalb viele weitere Verbände eine Stimme bekamen, erhöhte sich auch die Gesamtpunktzahl der Spieler.


5. Andrea Pirlo - AC Mailand

Der defensive Organisator war fester Bestandteil der Mailänder Elf, die den Titel in der Champions League holte. Mit 41 Punkten landete er beim Ballon d'Or auf dem fünften Platz.


4. Didier Drogba - FC Chelsea

Mit Didier Drogba schaffte es 2007 endlich auch wieder ein afrikanischer Spieler unter die ersten fünf. Mit dem FC Chelsea wurde der bullige Stürmer hinter Manchester United Zweiter in der Premier League und schaffte es bis in das Halbfinale der Champions League. Drogba bekam 108 Punkte.


3. Lionel Messi - FC Barcelona

Ein 20-jähriger Argentinier machte beim FC Barcelona auf sich aufmerksam. Zwar wurde Messi aufgrund des schlechteren Torverhältnisses nur Zweiter in der Liga hinter Real Madrid und schied bereits im Achtelfinale der Champions League aus, doch reichte es immerhin zu 255 Punkten und damit Rang vier.


2. Cristiano Ronaldo - Manchester United

Ein weiteres Talent schied mit Manchester United erst im Halbfinale der Champions League aus und holte den Titel in der Liga. Cristiano Ronaldo bekam 277 Punkte und "freute" sich über den zweiten Platz.


1. Kaká - AC Mailand

Der Sieger 2007 kam natürlich vom AC Mailand. Der Brasilianer Kaká organisierte die Offensive der Rossoneri stets mit viel Übersicht und durfte sich am Ende für 444 Punkte und damit den glasklaren Sieg bedanken. Er sollte für lange Zeit der letzte Gewinner des goldenen Balls sein, der nicht Messi oder Ronaldo hieß.