Der 1. FC Union Berlin muss am Sonntag beim Bundesliga-Restart gegen den FC Bayern auf seinen Cheftrainer verzichten. Nach Angaben des Vereins wird Urs Fischer aufgrund von persönlichen Gründen gegen den FC Bayern nicht auf der Trainerbank sitzen.


Demnach reiste Fischer bereits vor wenigen Tagen vom Quarantäne-Trainingslager der Berliner ab, um an der Trauer seiner Familie um den Tod seines Schwiegervaters teilzunehmen. Der Schweizer wird erst nach zwei negativen Tests die Erlaubnis erhalten, zu seinem Team zurückzukehren.


Union-Präsident Dirk Zingler äußerte sich gegenüber der Vereinsseite wie folgt: "Unser aller Mitgefühl gilt Familie Fischer in dieser schweren Zeit. Die Mannschaft, das Trainerteam und Oliver Ruhnert haben die ungewohnte Situation professionell angenommen und sich konzentriert auf das Spiel vorbereitet. Trotzdem hoffen wir, dass Urs Fischer bald wieder zurück ist und seine Arbeit mit dem Team fortsetzen kann."


Am Sonntag wird Co-Trainer Markus Hofmann seinen Vorgesetzten an der Seitenlinie vertreten. Die Unioner befinden sich nach 25 Spieltagen derzeit auf dem elften Tabellenplatz in der Bundesliga.