Nach dem Sieg über Mainz 05 ist vor dem Heimspiel gegen Bayer Leverkusen. Pellegrino Matarazzo warnt vor dem kommenden Gegner des VfB Stuttgart, gleichzeitig will der 42-Jährige den Schwung vom vergangenen Wochenende mitnehmen. Die Startelf dürfte sich daher nur aufgrund einer Sperre von Pascal Stenzel minimal verändern.


Der VfB Stuttgart ist wieder zurück in der Bundesliga und überzeugt mit offensivem Fußball. Kein Wunder, dass in den ersten beiden Partien gleich zehn Tore gefallen sind: Gegen den SC Freiburg kassierten die Schwaben zwar eine 2:3-Niederlage, dafür fertigten sie Mainz 05 eine Woche später mit 4:1 ab.


"Ich denke, dass wir in den ersten beiden Spielen eine gute Leistung gezeigt haben", sagte Pellegrino Matarazzo auf der Pressekonferenz vor dem Heimspiel gegen Bayer Leverkusen, "die gezeigten Leistungen geben uns Mut und eine breite Brust für die kommenden Aufgaben." Genau diese "Energie" und "Bereitschaft", die die Mannschaft zur Schau gestellt habe, werde sie auch in den kommenden Wochen benötigen, um insbesondere nach der Länderspielpause in der Spur zu bleiben und auch gegen den 1. FC Köln, den FC Schalke 04 und Eintracht Frankfurt zu punkten.


Zunächst liegt der Fokus aber voll auf Leverkusen. Trainerkollege Peter Bosz verfüge über "eine Mannschaft mit enormer individueller Qualität", schwärmte Matarazzo, "man hat beim Spiel gegen Leipzig gesehen, dass sie jetzt voll da sind und angreifen wollen." Das Heimspiel vor 12.000 Zuschauern werde ein "Härtetest", aus dem der VfB-Trainer nicht als Verlierer hervorgehen will: "Wir glauben an unsere Qualität und unsere Stärken. Wir wollen mit der gleichen Energie und dem gleichen Fokus wie gegen Mainz ins Spiel gehen, dann können wir auch Leverkusen wehtun."


Keine großen Änderungen zu erwarten


Personell stehen vom bisherigen Spielermaterial fast alle zur Verfügung, einzig Pascal Stenzel ist aufgrund der Gelb-Rot-Sperre vom vergangenen Wochenende nicht spielberechtigt. Neue Verletzungen sind nicht hinzugekommen, dennoch muss Matarazzo weiterhin ohne das Quartett um Nicolas Gonzalez, Erik Thommy, Clinton Mola und Maxime Awoudja auskommen.

In der Startaufstellung dürfte es nur eine Veränderung geben - wegen Stenzel. Die Dreierkette vor Gregor Kobel könnte sich daher aus Konstantinos Mavropanos, Waldemar Anton und Marc Oliver Kempf zusammensetzen, allerdings könnte auch Marcin Kaminski anstelle von Stenzel und Mavropanos beginnen. Davor dürften erneut Silas Wamangituka, Wataru Endo, Orel Mangala und Borna Sosa auflaufen, während Daniel Didavi und Gonzalo Castro aller Voraussicht nach hinter Mittelstürmer Sasa Kalajdzic spielen werden.