Das DFB-Pokalfinale soll in diesem Jahr am 4. Juli steigen. Die beiden noch ausstehenden Halbfinal-Partien rund einen Monat zuvor am 9. und 10. Juni.


Wie der kicker berichtet, habe der DFB diese Termine für die bislang auf einen unbekannten Zeitpunkt verschobene Entscheidung im Pokal im Blick. Neben den drei Bundesligisten FC Bayern, Eintracht Frankfurt und Bayer Leverkusen ist auch noch Regionalligist 1. FC Saarbrücken im Wettbewerb.


Während das Bundesliga-Trio am kommenden Wochenende den Spielbetrieb wieder aufnimmt, muss sich Saarbrücken nach aktuellem Stand allein auf das Halbfinale vorbereiten, da die Regionalligen weiter unterbrochen sind.


Sensations-Halbfinalist 1. FC Saarbrücken

"Je nachdem, wann das Halbfinale ist, wollen wir halbwegs gleiche Voraussetzungen schaffen", so FCS-Geschäftsführer David Fischer. Saarbrücken will drei Wochen vor dem Halbfinale gegen die Werkself das Teamtraining wieder aufnehmen. Die Partie soll dann im Hermann-Neuberger-Stadion in Völklingen (Kapazität: 6.800 Plätze) ausgetragen werden. Dieses sei dem Hygienekonzept nach für die Austragung geeignet.


Der Endspiel-Termin zieht ein weiteres Problem nach sich: Einige Spielerverträge laufen am 30. Juni aus.


Frühe Anstoßzeiten für die Halbfinals


Aufgrund polizeilicher Bedenken könnten die beiden Halbfinals zudem früher als gewöhnlich angepfiffen werden. Der kicker bringt eine Anstoßzeit von 18 Uhr ins Spiel.


Am heutigen Montag tagt das DFB-Präsidium, dann könnten nicht nur die Termine für den Pokal bestimmt werden, sondern auch eine Entscheidung folgen, ob und wann die 3. Liga und die Frauen-Bundesliga wieder starten.