Der FC Bayern wird den diesjährigen Christopher Street Day mit einer großen Geste würdigen. Am 11. Juli wird die heimische Allianz Arena nicht wie üblich in den Farben Rot und Weiß erstrahlen, sondern bekommt eine Beleuchtung im Regenbogen-Stil.


Am 11. Juli würde unter normalen Bedingungen der alljährliche Christopher Street Day stattfinden, der sich traditionell für die Rechte von LGBTQ-Personen einsetzt. Heißt vereinfacht: Es wird gegen Homophobie-, Diskriminierung und Ausgrenzung demonstriert.


Allianz-Arena bekommt Regenbogen-Beleuchtung


Zwar muss die Manifestation in Form eines Umzuges in diesem Jahr aufgrund der Corona-Pandemie ausfallen, umso wichtiger ist es jedoch in anderer Form an dieses Thema zu erinnern. Daran will sich erneut auch der deutsche Rekordmeister beteiligen, der seiner Allianz Arena, die traditionell in den Farben Rot und Weiß erleuchtet, einen neuen Anstrich im Regenbogen-Stil verpassen wird.


Wie der Vorstandsvorsitzende Karl-Heinz Rummenigge mitteilte, sei eine Beteiligung an den Demonstrationen für den Verein eine Herzensangelegenheit. Man wolle stets ein "Zeichen für Toleranz und Vielfalt, gegen Rassismus und Homophobie setzen", der Christopher Street Day sei "dafür jedes Jahr ein wichtiges Ereignis."


Rummenigge: "Fußball ist ein verbindendes Element"


Dabei ist sich Rummenigge auch der großen Verantwortung und Reichweite des FC Bayern bewusst: "Fußball ist ein verbindendes Element. Wir als weltoffener Klub stehen bedingungslos für Solidarität", wird er von Sport1 zitiert.


Auch weitere Fußball-Klubs beteiligen sich in abweichender Form am Protest. So hat beispielsweise Bundesligist RB Leipzig bereits die Regenbogen-Fahne gehisst. Die Regenbogen-Flagge steht Länderübergreifend für Aufbruch, Veränderung und Frieden, und darüber hinaus für Toleranz und Akzeptanz der Vielfalt von Lebensformen, der Hoffnung und der Sehnsucht.


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