Überraschende Wende bei Gregor Kobel! Wie der kicker berichtet, soll sich der Schweizer Torhüter für einen Verbleib beim VfB Stuttgart entschieden haben. Bislang deutete alles auf einen Wechsel zu Hertha BSC hin. Allerdings müsse sich der Aufsteiger noch mit der TSG Hoffenheim auf eine Ablösesumme einigen.


Schon die Saison 2019/20, die für den VfB Stuttgart im Wiederaufstieg mündete, verbrachte Kobel beim Traditionsverein aus dem Schwabenland. Wie die Stuttgarter Nachrichten Ende Juni berichtet hatten, bemühte sich der VfB um einen Verbleib und war nicht chancenlos, weil sich Kobel stets wohlgefühlt habe. "Der VfB ist eine Option", erklärte sein Berater.

Zuletzt deutete alles aber auf einen Transfer zu Hertha BSC hin. Die Alte Dame will nach dem Karriereende von Thomas Kraft und schwankenden Leistungen von Stammtorwart Rune Jarstein nachrüsten. In Berlin hätte Kobel nach kicker-Informationen 30 Prozent mehr verdienen können, jedoch habe er sich dafür entschieden, gemeinsam mit dem VfB in der Bundesliga zu wachsen.


Knackpunkt Ablöse: Wie kann der VfB den Transfer finanzieren?


Im Raum stehe eine Ablösesumme in Höhe von fünf Millionen Euro, noch habe die TSG keine Anstalten gemacht, von dieser Forderung abzuweichen. Deshalb seien die Verantwortlichen in Stuttgart darum bemüht, verschiedene Finanzierungsmodelle zu evaluieren. Nach Informationen der BILD fällt das Transferbudget aufgrund der Corona-Krise deutlich geringer aus als geplant, gerade einmal fünf Millionen Euro sollen zur Verfügung stehen.


Sportdirektor Sven Mislintat ist gefordert: Wie kann der Kader mit geringen finanziellen Mitteln verstärkt werden?

Kobel steht noch bis 2021 in Hoffenheim unter Vertrag, eine Leihe mit anschließender Kaufpflicht ist unter diesen Umständen nicht möglich. Auf welches Modell sich beide Klubs einigen, bleibt daher abzuwarten.