​Der bevorstehende Scheich-Geldregen befördert Newcastle United in eine äußerst angenehme Situation auf dem Transfermarkt. Nicht nur Starspieler, sondern auch ein namhafter Trainer soll den Weg an die Tyne finden. Zu den vier heiß gehandelten Promi-Coaches zählt auch BVB-Übungsleiter Lucien Favre. 


​Zugegeben: Eigentlich schwimmt Newcastle ein wenig im Niemandsland der ​Premiere League. Den Tabellendreizehnten hat niemand so wirklich auf dem Schirm und den Spielerkader dürfte wohl auch nur dem krassesten FIFA-Spieler oder Fanatiker bekannt sein. ​Die Rolle des Klubs wird sich in Zukunft allerdings verändern. Die Magpies haben in Mohammed Bin-Salman einen Scheich gefunden, der bereit ist, Unsummen an Geld in den Klub zu pumpen. Der 34-jährige Kronprinz Saudi Arabiens ist Mulit-Milliadär. 

​Genug Geld also für einen radikalen Umbruch im Kader. Weltklasse Spieler wie ​Edinson Cavani, Dries Mertens und Arturo Vidal werden bereits mit einem Engagement für die Engländer in Verbindung gebracht. Doch auch an der Seitenlinie könnte es zu einer Erneuerung kommen. Der erst zu Beginn dieser Spielzeit verpflichtete Steve Bruce scheint nicht zu genügen. Die Zukunft des 59-jährigen Trainers ist trotz Arbeitspapier bis 2022 nicht gesichert.

Steve Bruce

Könnte schon bald ersetzt werden: Newcastle-Coach Steve Bruce (59)


​Newcastle hat Favre im Blick

​Laut ESPN wolle man einen namhafteren Trainer verpflichten. Hoch im Kurs stehe dabei ​BVB-Coach Lucien Favre. Der 62-jährige Schweizer wurde in Dortmund zuletzt des Öfteren kritisiert, holte mit seinem Team in der Rückrunde dennoch 21 von möglichen 24 Punkten und ist ​Bayern-Verfolger Nummer Eins. Sein Kontrakt läuft bis 2021 - ob der Ruhrpott-Klub erneut verlängern wird, ist fraglich. 

​Neben Favre listet der US-amerikanische TV-Sender drei weitere Star-Trainer. So sollen auch Massimiliano Allegri (zuletzt ​Juventus), Mauricio Pochettino (zuletzt ​Tottenham) und Newcastles Ex-Coach Rafael Benitez auf der Liste potenzieller Kandidaten stehen. Während sich die beiden Erstgenannten aktuell auf der Suche nach dem passenden Klub befinden, sind Benitez (Dalian Yifang FC) und Favre vertraglich gebunden. 

​Ein Engagement in England wäre für Favre sicherlich reizvoll. Zum einen des fürstlichen Gehalts wegen, zum anderen aufgrund seiner Karriere. Bislang trainierte der Coach in der Schweiz, in Deutschland und in Frankreich - die Premier League wäre ein reizvolles Zi. Sein voller Fokus dürfte allerdings erst einmal auf der jetzigen Saison mit den Schwarz-Gelben liegen.