Aus Spanien schwappt ein interessantes Transfer-Gerücht herüber: Der ​FC Bayern soll Interesse an Martin Ödegaard zeigen. Der ist momentan von ​Real Madrid an Real Sociedad San Sebastian ausgeliehen. Der Norweger wird aber im Sommer erstmal in die spanische Hauptstadt zurückkehren. Seine guten Leistungen rufen aber auch andere Klubs auf den Plan.


Er war das Wunderkind dieses Jahrzehnts, um keinen U16-Spieler wurde solch ein Hype gemacht (Ausnahme in Deutschland: Youssoufa Moukoko), wie um Martin Ödegaard. Hoch geflogen und dann ziemlich schnell als gescheitert abgestempelt. Das war Stand 2016. Danach wurde der Norweger an drei verschiedene Vereine verliehen, momentan ist er im Baskenland bei Real Sociedad. Dort explodierte der Skandinavier völlig und machte klar: Remember my name, I am back.

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Er ist mit 21 Jahren immer noch sehr jung und entwicklungsfähig. Er ist ein genialer Spielmacher und gibt häufig den vorletzten tödlichen Pass.


Ödegaard passt in Bayerns Beuteschema

Martin Odegaard

Havertz hier, Sane dort, Werner wiederholt: So sah es die letzten Wochen aus wenn es um Bayern-Neuzugänge ging. Jetzt kursiert ein neuer Name, welcher aus Spanien nach Deutschland schwappt: Martin Ödegaard.


Laut spanischen Insidern vom Diario Madridista, sollen Juventus Turin und der FC Bayern München bei Real wegen Ödegaard angefragt haben. Um ein mal zu sortieren: Bayerns Favorit im offensiven Mittelfeld soll Kai Havertz sein, bei ihm dürfte sich allerdings die Ablöse nahezu im dreistelligen Millionen-Bereich bewegen, ob man das Im Süden der Republik ausgeben will, ist fraglich.​ ​Coutinho soll nicht weiterhin verpflichtet werden und nun bleibt nur noch Thomas Müller übrig, welcher natürlich nicht der klassische Spielmacher ist, sondern seine Freiheiten auf dem Platz braucht und gerne rund um den Strafraum turnt. Leon Goretzka oder Thiago sind zwar als Zehner geeignet, aber auf der Sechs/Acht deutlich wertvoller für den Rekordmeister


Real blockt wohl - benötigt aber Geld


In Madrid hat man großes vor: ​Erling Haaland oder Kylian Mbape möchte man in die Hauptstadt der iberischen Halbinsel holen. Allerdings wären beide immens teuer. Nach der Corona-Krise wird der finanzielle Verlust bei den Königlichen enorm sein. Glücklicherweise haben die Galaktischen eine ganze Legion von verliehenen Spielern, welche im Sommer zurückkommen. So wird es auch Ödegaard ergehen, der inzwischen mit einem Marktwert von 45 Millionen Euro ausgeschrieben ist. Er würde richtig Kohle einbringen. Wäre aber für den FC Bayern immer noch deutlich kostengünstiger als Kai Havertz. 


Die spanischen Insider verkündeten auch, dass Ödegaard von den Avancen seitens Juve und FCB unbeeindruckt sei. Vieles wird davon abhängen welchen wirtschaftlichen Schaden die Corona-Krise fordert. Realistisch betrachtet, dürfte Ödegaard allenfalls ein möglicher Plan B für den Sommer sein. Zudem hieß es zuletzt bei den Blancos, dass man in Zukunft auf den Norweger setzen will. Plant Real also keinen Verkauf aus finanziellen Motiven, wird ein Wechsel - ob zu Juve oder dem FCB - ​nicht realisierbar sein.