​Der BVB wird während der Corona-Pause wie eine wilde Sau durch die Gerüchteküche getrieben. Da jeder mit einem Abgang von Jadon Sancho rechnet, kursieren allerhand Gerüchte über den möglichen Nachfolger in den Medien. Nun gibt es den nächsten Kandidaten.


Ferran Torres, Milot Rashica, Everton, Anthony Musaba - die in den Medien gehandelte Liste der möglichen Sancho-Nachfolger wird beinahe mit jedem Tag länger. Die Sport Bild brachte am Dienstagabend einen Artikel raus, in dem mit Xherdan Shaqiri der nächste potenzielle Kandidat ins Spiel gebracht wird. 


Das Sportmagazin schreibt, dass der kosovarische TV-Sender KTV den ​BVB als möglichen Abnehmer des Flügelstürmers handelt - neben den Schwarz-Gelben sollen auch der FC Sevilla und die AS Rom mit einem Transfer des Liverpool-Profis liebäugeln.


Shaqiri-Bruder erwartet im Sommer Angebote - auch vom BVB?


Erdin Shaqiri, Bruder und Berater des 28-Jährigen, erklärte gegenüber dem TV-Sender: "Ich denke, dass es im Sommer zahlreiche Angebote für Xherdan geben wird. Diese Klubs, deren Namen bereits in den Medien genannt wurden, werden erneut anklopfen." Schon im vergangenen Winter sollen "zwei, drei Klubs" konkretes Interesse am ehemaligen ​Bayern-Spieler gezeigt haben.


Beim ​FC Liverpool, für den Shaqiri seit 2018 aufläuft, sieht die Zukunft des Linksfußes weniger rosig aus, da die Konkurrenz mit Sadio Mané, Mo Salah und Takumi Minamino schlichtweg zu groß ist. Da auch Timo Werner als potenzieller Neuzugang an der Anfield Road gehandelt wird, ist es keine Überraschung, dass der Schweizer im Sommer einen Tapetenwechsel anstrebt. Erdin Shaqiri ist sich sicher, dass sein Bruder für jeden Klub einen Gewinn darstellen würde: "Ich denke, Xherdan verdient es, mehr zu spielen. Und wenn er spielen konnte, hat er seinen Job gemacht und das Spiel verändert."

Jurgen Klopp,Xherdan Shaqiri

Eist der BVB Shaqiri von Kloppo los?



Doch könnte Shaqiri dem BVB weiterhelfen? Fakt ist, dass der 28-Jährige zunächst ein Downgrade zu Jadon Sancho darstellen würde - wobei hier ehrlicherweise erwähnt werden muss, dass das bei nahezu jedem Neuzugang der Fall wäre. Der Schweizer hat allerdings auch Qualitäten, die dem Spiel der Dortmunder guttun würden: Er ist stark im Eins-gegen-eins, hat einen fulminanten Schuss und ist 90 Minuten unter Strom - Eigenschaften, die die Fans im Ruhrpott lieben.


Das große Aber: Shaqiri passt eigentlich nicht ins Beuteschema des BVB, vornehmend junge, entwicklungsfähige Spieler zu verpflichten, die in ein paar Jahren einen gewissen Wiederverkaufswert besitzen.