​Um Milot Rashica drehten sich in den vergangenen Wochen einige Gerüchte. Der Kreis der Interessenten ist bekannt. Deutlich ungewisser ist die Ablösesumme, für die der Kosovare ​Werder Bremen verlassen wird. Einen Mindestpreis gibt es allerdings schon jetzt.


Wie alle anderen ​Bundesligisten steht Werder Bremen vor vielen Fragezeichen. Im Blick auf die Personalplanung scheint nur klar, dass Milot Rashica so teuer wie möglich verkauft werden soll. Durch die anstehenden Zahlungen und zeitgleich fehlenden Einnahmen ist der SVW dringend auf die vielen Millionen angewiesen.


Zuletzt wurde immer klarer, dass der ​SVW den Wunschpreis wohl nicht im Ansatz erzielen wird. Dafür hat die aktuelle Krise bereits zu große Auswirkungen gehabt. An der im Vertrag vorgesehen Ausstiegsklausel von 38 Millionen Euro kann Werder unmöglich festhalten. Zu zehrenden Verhandlungen würden es dennoch nicht kommen, sollte Bremen absteigen.


Werder Bremen müsste Rashica günstig ziehen lassen


Wie die Sport Bild berichtet, ist auch bei einem Gang in Liga zwei vorgesorgt worden. ​Schlappe 15 Millionen Euro müsste der Abnehmer in diesem Fall nach Bremen überweisen. Eine Summe, die selbst in diesen Zeiten eine pure Enttäuschung darstellen würde. Führt der sportliche Weg ins Unterhaus, wäre ein Transfer wohl wirklich nur noch eine Frage der Zeit.

Frank Baumann

Ein Abstieg wird Werder noch mehr kosten als angenommen



Dementsprechend entscheidend ist die Austragung der verbleibenden Spiele. Mit Rashica wird nun noch etwas mehr am Ligaverbleib hängen. Bisher ist Werder nicht von seinen Forderungen abgewichen. Eine alternative Summe zur Ausstiegsklausel ist nicht bekannt. 


Die Norddeutschen könnten sich damit auch enorm verkalkulieren. Sollte in den ersten Duellen nach dem Neuanfang keine Besserung zu sehen sein, müsste sich Werder wohl noch früher auf eine kleinere Summe festlegen. Die Existenz und Zukunft der Grün-Weißen wird Woche für Woche auf Messers Schneide stehen.