Bayern-Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge rechnet trotz der stockenden Gespräche mit einer Vertragsverlängerung von Manuel Neuer. Der 64-Jährige ist "optimistisch", dass beide Parteien eine gemeinsame Lösung finden werden.


Der ​FC Bayern will den 2021 endenden Vertrag mit Neuer seit Monaten verlängern. Nach Gesprächen im Winter konnte der Klub auch in den vergangenen Tagen keine Einigung mit dem mehrfachen Welttorhüter erzielen. Laut BILD soll Neuer einen Vertrag bis 2025 samt 20 Millionen Euro Gehalt gefordert haben. 


Im Doppel-Interview mit Berater Thomas Kroth, veröffentlicht in BILD am Sonntag, dementierten beide die genannten Summen. ​"Mir ist doch völlig klar, dass es utopisch ist, den Verein auf einen Fünfjahresvertrag, wie er angeblich im Raum steht, festzunageln", sagte Neuer, darüber hinaus wolle er laut Kroth nicht an die Spitze der Gehaltsliste aufsteigen. Jedoch handele es sich bei dem Gehalt um eine "deutlich komplexere" Zahl, wenngleich die Neuer-Seite genau wie bei der Laufzeit "flexibel" sei.  


Rummenigge harmonisch: "Wir wissen, was beide aneinander haben"


Trotz des angespannten Verhältnisses glaubt Karl-Heinz Rummenigge an einen versöhnlichen Ausgang der Verhandlungen. Er sei "optimistisch, dass wir am Ende eine für beide Seiten glückliche Lösung finden werden und dass Manuel dann einen neuen Vertrag unterschreiben wird", sagte der Vorstandsvorsitzende am Montag bei BILD Live. "Manuel spielt seit fast neun Jahren in München Fußball. Wir haben den weltbesten Torhüter im Tor stehen. Wir haben (mit ihm) alles gewonnen. Ich glaube, wir wissen, was beide aneinander haben", so Rummenigge weiter (zitiert via BILD und Sport Bild).

Karl-Heinz Rummenigge

Karl-Heinz Rummenigge glaubt an eine Vertragsverlängerung von Neuer


In der Zwischenzeit verkündeten die Bayern die ​Vertragsverlängerung mit Alphonso Davies. Der Shootingstar ist nach Cheftrainer Hansi Flick und Thomas Müller die dritte Personalie, die sich langfristig an den Rekordmeister bindet - bleiben nur noch die Unterschriften von Thiago, David Alaba und Manuel Neuer. Ungewissheit herrscht derweil bei Jerome Boateng und Ersatztorwart Sven Ulreich, deren Verträge ebenfalls im kommenden Jahr enden.