Eigentlich sollten die DFB-Frauen im Sommer 2021 um den EM-Titel spielen. Nach der Verschiebung des Männer-Turniers, müssen die Rekord-Europameisterinnen wohl ebenfalls ein Jahr später ran. Alexandra Popp hätte da allerdings eine andere, sehr interessante Idee.


​DFB-Spielführerin Alexandra Popp hat einen Vorschlag für die Austragung der EM 2021 gemacht. Mehr als ein Vorschlag war es ein spontaner Einfall, der Stürmerin vom ​VfL Wolfsburg. Da die ursprünglich 2021 geplante Frauen-EM noch keinen neuen offiziellen Termin im Kalender bekommen hat, regte die 29-Jährige gegenüber dem SID an, die beiden Turniere der Männer und Frauen einfach zusammenzulegen. 


"Mein erster Gedanke war: Lasst doch die EM im gleichen Land mit der Männer-EM stattfinden, um ein Riesending daraus zu machen."


Popp: Gemeinsames Turnier ein Versuch wert


Da die Männer aber über ganz Europa verteilt spielen, ist diese Idee 2021 kaum umsetzbar. Die Vorteile einer gemeinsam ausgetragenen Endrunde für den Frauenfußball liegen für Popp aber auf der Hand: "Man könnte viel Fanszenerie mitnehmen, viel Emotionen und Aufmerksamkeit", erklärte sie. Ein gemeinsames "Riesending" wäre für Popp "zumindest mal einen Versuch wert, ich stelle mir das ganz cool vor. Das wäre eine Welle, auf der wir mit dem Frauenfußball mitschwimmen und einen Riesenmehrwert mitnehmen könnte".


Die UEFA hatte angekündigt, die Frauen-EM neu terminieren zu wollen. Es wird davon ausgegangen, dass das Turnier in England von 2021 in den Sommer 2022 verlegt wird. Die Herren beim europäischen Fußballverband sollten sich bis dahin Popps Idee mal durch den Kopf gehen lassen. Wir finden: In Zukunft wäre ein solches Großereignis eine tolle Sache!