23 Millionen Euro hatte Alassane Plea gekostet, als er 2018 von OGC Nizza zu ​Borussia Mönchengladbach wechselte. Heute ist allein sein Marktwert höher, als die Ablöse von damals. ​Barcelona hatte scheinbar Interesse ihn im Februar als Dembele-Ersatz zu verpflichten - am Ende wurde es Martin Braithwaite. Jetzt deutet der nächste Top-Klub Interesse an: ​Manchester United möchte im Sturm breiter und variabler aufgestellt sein und scheint am Niederrhein fündig geworden zu sein.


Er legte los wie die Feuerwehr, als er die ersten Male für seinen neuen Arbeitgeber auflief. In der Hinrunde netzte er neun mal, am Ende der Saison waren insgesamt 16 Scorerpunkte zu verbuchen. Diese knackige Marke wird Plea diese Saison wohl sogar übertreffen, an 15 Treffern war Plea bis hierher, in 22 Partien, beteiligt. Das ruft natürlich größere Mächte auf den Plan: In diesem Fall ist es Manchester United.


Plea passt ins Anforderungsprofil


Laut Express möchte Manchester United im Sturm mehr Möglichkeiten haben, so ist dort Marcus Rashford dieses Jahr hauptsächlich Alleinunterhalter und das, obwohl er eigentlich kein gelernter Mittelstürmer ist. Plea bringt Variabilität mit, kann über den linken Flügel kommen oder auch allein im Zentrum, so wie eben auch in einem Doppelsturm agieren.

​LigaeinsätzeTore​Vorlagen​
​22​8​7


Plea ist ein mitspielender Stürmer und entspricht somit dem Anforderungsprofil der Red Devils. Es ist eine ganze Stange von Borussia-Spielern, welche im Sommer wohl heiß gehandelt werden; Marcus Thuram, Denis Zakaria oder auch Yann Sommer, sie alle könnten eine große Nachfrage bei europäischen Topklubs erhalten.

FBL-GER-BUNDESLIGA-MOENCHENGLADBACH-MAINZ


Max Eberl ist zuversichtlich


Viele Vereine geraten durch ​die Corona-Krise, in finanziell unruhiges Fahrwasser, dieses Problem bestehe bei der Borussia nicht so akut. Laut Max Eberl sei man nicht gezwungen Spieler billig zu verkaufen, auch im Fall Plea nicht, der noch bis 2023 unter Vertrag steht und keine Ausstiegsklausel besitzt. Die Ablöse wäre also frei verhandelbar. ​Trotzdem würde man sich aber auch bei den Fohlen über einen warmen Geldregen freuen. 


Wirklich ernst dürfte dieses Gerücht nur dann werden, wenn United bereit ist, ganz tief in die Tasche zu greifen. Angesichts der aktuellen Situation und der Fülle an kolportierten Transferzielen im Old Trafford ist das eher unwahrscheinlich.