​Seit der Saison 2004/05 spielt ​Lionel Messi für die Profimannschaft des FC Barcelona. Sechzehn Jahre in Diensten der Azulgrana, mit denen der kleine Argentinier alles gewonnen hat, was man im Vereinsfußball gewinnen kann. Ein ehemaliger Mitstreiter Messis ist sich auch ganz sicher: la pulga wird seine Karriere bei den Katalanen beenden.


​Cesc Fàbregas teilte zwischen 2011 und 2014 die Kabine mit dem Superstar. Bezüglich ihrer ersten Profi-Station teilen beide Spieler sogar ein ähnliches Schicksal: denn sowohl Messi als auch Fàbregas machten ihre ersten Schritte im bezahlten Fußball außerhalb ihres Heimatlandes. Messi beim FC Barcelona, Fàbregas beim FC Arsenal. 


Doch das war es dann auch schon mit Gemeinsamkeiten. Spielerisch, bei aller Klasse des 110-fachen spanischen Nationalspielers, liegen sowieso Welten zwischen ihnen. Denn während Fàbregas, nach seiner dreijährigen Rückkehr ins Nou Camp, sein Glück bei zwei weiteren Auslandsstationen (FC Chelsea, AS Monaco) suchte, blieb Messi den blauroten Farben Barças bis heute treu.


Nichts dran an den Inter-Gerüchten 


Und daran wird sich, laut Fàbregas, auch in Zukunft nichts ändern. "Ich spreche häufig mit Messi, und sein Plan war immer, seine Karriere in Barcelona zu beenden. In einem Klub können natürlich viele Dinge passieren, aber ich bin vollkommen davon überzeugt, dass er seine Karriere bei Barça ausklingen lassen wird", sagte der Spanier gegenüber dem Radionsender Radio Catalunya.


Zuletzt waren im Zuge der Barçagate-Affäre und des anschließenden Knatsches mit der Klub-Spitze Gerüchte aufgekommen, dass der Superstar aus lauter Frust heraus das Weite suchen und sich Inter Mailand anschließen könnte. Diese Spekulationen wies Messi selbst jedoch bereits in das Reich der Fabel.


Cesc hält sich Option auf Traineramt bei Real Madrid offen


Über seine Einschätzungen bezüglich eines Messi-Verbleibes in Barcelona hinaus, enthüllte Fàbregas auch, dass er während seiner Laufbahn mehrmals Angebote von Barcelonas nationalem Erzrivalen Real Madrid gehabt habe, diese sich aber am Ende immer zerschlugen. Wohl auch aufgrund seiner Vergangenheit als culé. 


Als Trainer schließe er auch nicht aus, die Blancos irgendwann einmal in der Zukunft zu trainieren. "Du kannst nie 'nie' sagen. Das weiß ich ganz genau. Als Spieler - vielleicht. Doch als Trainer ist es anders, weil du in dieser Funktion mitunter bis zu 30 verschieden Stationen haben kannst. Als Spieler hast du einfach längere Verträge, doch als Trainer ist es wahrscheinlicher, bei mehreren Vereinen zu arbeiten. Denn als solcher kannst du schon nach zwei Tagen irgendwo gefeuert werden."