Schon im Februar berichtete der kicker, dass Neuzugang Exequiel Palacios einen seiner alten Kollegen zu Bayer Leverkusen lotsen wollte: Gonzalo Montiel von River Plate. Argentinische Medien bringen neben Real Betis Sevilla nun auch wieder Bayer Leverkusen ins Gespräch.


​Bayer Leverkusen spielt bisher eine beeindruckende Saison, man ist mitten im Kampf um die Champions League (momentan Platz fünf) und des Weiteren nur acht Punkte von Spitzenreiter Bayern München entfernt. Endlich hat man am Rhein die Mischung zwischen offensivem Powerfußball und defensiver Ordnung ausgeknobelt. 


Einen Haken gibt es aber: Und zwar die rechte Verteidigerposition, hauptsächlich bekleidet von Routinier Lars Bender oder von U21-Europameister Mitchell Weiser. Bender ist leider, wie auch in dieser Saison, häufig verletzt und kommt nur auf 17 Partien von möglichen 26. Weiser hingegen ist meistens fit, aber fehleranfällig. 


Montiel soll diese Lücke schließen - er gilt in Argentinien als großes Talent und lief schon viermal im Nationalteam der Albiceleste auf.


Montiel besitzt eine Ausstiegsklausel 


​Erste Annäherungen an Montiel gab es bereits von ​West Ham United, diese Offerte wurde laut TyC Sports aus wirtschaftlichen Gründen abgelehnt, nun ist Bayer wohl am Drücker. Eine Ausstiegsklausel in Höhe von 20 Millionen Euro ist anscheinend in Montiels bis 2021 laufenden Vertrag bei River Plate verankert. 

Gonzalo Montiel

Den Weg von River Plate hin nach Leverkusen bestritten in den letzten drei Jahren schon zwei andere Spieler; zunächst Lucas Alario im Sommer 2017 für 24 Millionen Euro und in diesem Winter ​Exequiel Palacios für 17 Millionen Euro Ablöse.


Besonders Letztgenannter soll bei den Bayer-Verantwortlichen richtig Werbung für seinen Freund und ehemaligen Mitspieler gemacht haben. Ob das fruchtet, wird man sehen, auf alle Fälle sollte die Eingewöhnung in Deutschland dadurch deutlich leichter vonstatten gehen.