Der Transfer von Alexander Nübel hat das Torwartkarussell beim ​FC Bayern in Schwung gebracht. Von der bevorstehenden Ankunft des Schlussmannes von ​Schalke 04 sind nicht nur Manuel Neuer und Sven Ulreich, sondern auch Christian Früchtl betroffen. Mit dem Eigengewächs sind sich die Münchner über einen Leih-Transfer einig, wie der kicker berichtet.


Dass Früchtl im Zuge des Nübel-Transfers ​verliehen werden​ könnte, stand bereits kurz nach der Bekanntgabe im Raum. Außerdem erklärte der 20-Jährige schon vor der Saison, Spielpraxis auf Profi-Ebene sammeln zu wollen. 


Weil die U23 in die Dritte Liga aufstieg, entschied sich Früchtl für einen Verbleib, in der kommenden Spielzeit soll er allerdings auf höherem Niveau Spielpraxis sammeln. Immer wieder wird der ​FC Augsburg als potentieller Abnehmer gehandelt, auch der FC Liverpool soll Interesse signalisiert, sich allerdings ​eine Absage eingehandelt haben


Früchtl will sich einen Vorsprung erarbeiten


Laut dem kicker sollen die Zukunftspläne weitestgehend geschmiedet sein: Früchtl soll nach der Saison definitiv verliehen werden und wolle sich über Spielpraxis empfehlen, während für Nübel mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit nur die Rolle des Ersatztorwarts hinter Manuel Neuer bleibt.


Dadurch wolle sich Früchtl einen Vorsprung erarbeiten und nach seiner Rückkehr angreifen. Dies ließ Berater Christian Rößner bereits im Februar gegenüber Sport1 durchklingen: ​"Sein Ziel wird bleiben, sich langfristig beim FC Bayern durchzusetzen."

Christian Fruechtl

Im Konkurrenzkampf mit Alexander Nübel plant Christian Früchtl (Foto) voraus


In der kommenden Woche sollen noch einmal Gespräche mit den Verantwortlichen stattfinden, um weitere Einzelheiten zu besprechen. Dem kicker zufolge liegen Anfragen aus der 1. und 2. Bundesliga sowie dem Ausland vor. Im November verlängerte Früchtl seinen Vertrag ​bis 2022.