​Barças Philippe Coutinho befindet sich derzeit auf Leihbasis beim ​FC Bayern. Wo er in der kommenden Spielzeit kickt, ist unklar. 90min nimmt einige Kandidaten, für die der Brasilianer in der Saison 20/21 zaubern könnte, unter die Lupe.


FC Barcelona:


Philippe Coutinho


Im Winter 2018 wechselte Coutinho vom ​FC Liverpool zu den Katalanen. In deren prominent besetzten Offensive konnte er sich nicht durchsetzen, weswegen es per Leihe zum FC Bayern ging. Wie die BILD in Bezug auf Informationen der AS berichtet, sei Coutinho einer von ​neun Blaugrana-Spielern, die sich einen neuen Verein suchen können. Ein Verbleib ist also eher unwahrscheinlich. Eine Leihe käme für Trainer Quique Setién nicht infrage, wie er RAC1 mitteilte. Vereine, die Interesse an ihm haben, müssten entweder seine Klausel oder einen Betrag, der Barcelona voranbringt, zahlen.


FC Bayern München:

Philippe Coutinho


Coutinhos Klasse blitzte beim FCB immer wieder mal auf - allerdings schwankten seine Leistungen sehr. Kann ​Thomas Müller seine herausragende Form der letzten Monate bestätigen, und sind beim FC Bayern alle derzeitigen Offensivspieler fit, hätte es der brasilianische Nationalspieler äußerst schwer, einen Platz in der ersten Elf zu finden. Sollte Kai Havertz nach München wechseln, ist ein Coutinho-Verbleib als nahezu ausgeschlossen einzuschätzen.


Tottenham Hotspur:


Wie der Mirror berichtet, scheiterte eine Leihe zu den Spurs im Sommer 2019 am damaligen Trainer Mauricio Pochettino. Dieser habe sich laut Coutinho-Berater Kia Joorabchian gegen eine Verpflichtung entschieden, da er die Arbeit mit jungen und entwicklungsfähigen Spielern einer Zusammenarbeit mit großen Namen bevorzuge. Da Pochettino mittlerweile nicht mehr im Amt ist und mit dem Abgang Christian Eriksens ein Platz im offensiven Mittelfeld frei wurde, könnte ein Wechsel zu Tottenham durchaus wieder in Betracht gezogen werden.


Manchester United:


Dem englischen Rekordmeister wird Interesse nachgesagt. Lange ergab ein Transfer für die ​Red Devils durchaus Sinn, doch durch die Verpflichtung von Bruno Fernandes wurde die damals vakante Stelle im zentralen offensiven Mittelfeld blendend besetzt. Der 25-jährige Portugiese wechselte im Wintertransferfenster zu ManUnited, wo er auf dieser Position überragende Leistungen bot. Zwar könnte Coutinho auch auf dem Flügel ran, in der Mitte kann er seine Stärken allerdings besser entfalten.


FC Chelsea:


Die spanische Sport berichtet, dass sich Coutinho bereits in fortgeschrittenen Verhandlungen mit den ​Blues befinde. Unter dem Weggang ​Eden Hazards litt der kreative Faktor - mit dem Dribbelkünstler, der im Futsal groß wurde, könnte es im Spiel der Südwestlondoner wieder vermehrt Überraschungsmomente geben. Zudem würde die relativ junge Chelsea-Offensive wohl von der Erfahrung Coutinhos profitieren.


FC Arsenal:


Auch Gerüchte um ein Engagement beim ​FC Arsenal halten sich. Coutinho könnte bei einem Weggang ​Mesut Özils, dessen Erbe auf der Zehn antreten. Das kreative Element würde auf dieser zentralen Position somit erhalten bleiben. Laut der Sun haben die Gunners sowie deren Stadtrivale, der FC Chelsea, die besten Karten auf eine Coutinho-Verpflichtung.