Derzeit kursieren viele Gerüchte um den FC Bayern und die ausstehende Vertragsverhandlung von David Alaba. Diverse Medien berichteten über eine Eiszeit zwischen den beiden Parteien. Die Details zum Poker.


​Am Samstagmorgen berichtete Sport1 über einen Stillstand im Vertragspoker zwischen Alaba und dem FC Bayern. Demnach habe der Österreicher das erste Angebot des Rekordmeisters abgelehnt, da die Konditionen zu knapp ausfielen. Zudem könne sein Berater Pini Zahavi derzeit nicht nach München reisen, um Gespräche mit den Verantwortlichen zu führen. Von "Zugzwang" für den FC Bayern war die Rede.


Alaba verdient bereits 15 Millionen Euro beim FC Bayern


Die SportBild lieferte nun weitere Details zum Vertragspoker. Demnach soll der Tabellenführer der Bundesliga Alaba einen Vertrag bis 2025 anbieten. Bei den Konditionen sollen die Parteien aber noch weit auseinanderliegen. Laut SportBild soll Alaba jetzt schon 15 Millionen Euro Jahressalär beim FC Bayern einstreichen und mit dem Vertragsangebot des Rekordmeisters noch mehr verdienen. Das scheint dem Österreicher aber noch nicht genug zu sein. 


Dass die Gespräche derzeit nicht fortgesetzt werden, resultiert aus der Corona-Pandemie. Berater Pini Zahavi, Vater George Alaba und die Verantwortlichen des FC Bayern sollen sich allerdings einvernehmlich darauf verständigt haben, weitere Gespräche vorerst aufzuschieben. 

David Alaba

Ohnehin soll der FC Bayern im Vertragspoker entspannt sein. Dem Bericht zufolge seien Alabas Wunschziele ​Barcelona und ​Madrid. Erstgenannte fallen aufgrund finanzieller Engpässe mit hoher Wahrscheinlichkeit raus. Wie die SportBild berichtet, soll Real-Cheftrainer Zinedine Zidane zwar durchaus ein Fan Alabas sein, die gehaltlichen Vorstellungen des Österreichers sollen aber auch für die Königlichen kaum umsetzbar sein. Klarheit über die Personalie Alaba wird es frühestens dann geben, wenn die Gespräche mit dem FC Bayern fortgesetzt werden können.