Am Donnerstag überraschten chilenische Medien, als sie von einer unmittelbaren Übereinkunft zwischen Charles Aranguiz und dem ​FC Bayern bezüglich eines Wechsels berichteten. Die kuriosen Berichte werden nun aus Deutschland, wie eigentlich auch erwartet, dementiert.


​Bayer Leverkusen hat nach monatelangen Gesprächen mit Charles Aranguiz über eine erhoffte Vertragsverlängerung noch immer keine Einigung erzielen können. Auch wenn sich der Verein zuletzt noch optimistisch zeigte, dass man den Chilenen über den Sommer hinaus im Team halten könne, kommen immer wieder Zweifel am Verbleib auf - auch, weil ​Galatasaray und Fenerbahce Istanbul Interesse zeigen sollen.


Sport Bild dementiert chilenische Berichte: Aranguiz geht nicht zum FC Bayern


Am Donnerstag sorgten die Meldungen von den chilenischen Medien Al Aire Libre und Radio Futuro für Wirbel. Sie meldeten, dass ausgerechnet der ​FC Bayern an einer Verpflichtung des (seit Freitag) 31-Jährigen interessiert sei. Dabei war sogar davon die Rede, dass der Transfer unmittelbar bevorstehen soll. 


Was unverzüglich für fragende Blicke sorgte, wird aus Deutschland nun dementiert. Wie der Bayern-nahe Sportbild-Reporter Tobias Altschäffl twitterte, sei an den Berichten nichts dran, Aranguiz sei in München kein Thema. So sei es schon aufgrund der Altersstruktur ausgeschlossen, dass der deutsche Rekordmeister den Mittelfeldspieler ablösefrei holt. So soll talentierten und jüngeren Spielern nicht der Weg versperrt werden, hieß es weiter. 

Somit dementiert eine in der Regel gut informierte Quelle die kuriosen Meldungen aus Chile. Als kurios wurden sie jedoch vornehmlich empfunden, da man Aranguiz bislang nie mit dem FCB in Verbindung gebracht hat, und nicht aufgrund der womöglich fehlenden Klasse. In der Bundesliga gilt er als häufig unterschätzter und für Leverkusen sehr wichtiger Stratege im Zentrum. Wenig verwunderlich dementsprechend, dass er auch zukünftig noch für die Werkself auflaufen soll, auch wenn die Gespräche bislang nicht fruchtbar waren.