Egal, ob Präsidenten, Manager oder Sportdirektoren. In der Regel gilt: Je besser sie ihre Aufgaben im Verein erfüllen, desto beliebter sind sie auch bei den eigenen Anhängern. Doch genauso schnell kann sich das Blatt auch wieder wenden und das Pendel der Beliebtheit in pure Ablehnung umschlagen. Diese fünf Klub-Verantwortlichen sind bei ihren eigenen Anhänger unbeliebt.


Martin Kind 

Gerhard Schroeder,Martin Kind

​Martin Kind ist ein Fall für sich. Der 75-Jähre Klub-Boss von ​Hannover 96 stachelt bereits seit Jahren die eigene Anhängerschaft gegen sich auf, indem er vehement versucht gegen die 50+1-Regelung vorzugehen. Bei den Fans kommt das natürlich gar nicht gut an und sorgt für Unmut. Kind ist der mächtige Feind im eigenen Haus. 


Ed Woodward

Ed Woodward

​Die Beziehung zwischen der Anhängerschaft von Manchester United und Vize-Vorstands-Boss Ed Woodward ist schon seit geraumer Zeit vergiftet. Der 48-Jährige wird von den Fans zum Teil hauptverantwortlich gemacht für die sportliche Flaute der ​Red Devils, die auch in dieser Spielzeit wieder nichts mit dem Titelrennen in England zu tun haben. Die Ablehnung gegenüber Woodward geht so weit, dass einige Man-United-Anhänger es mit ihrem Unmut übertrieben und Woodwards Anwesen mit Pyrotechnik attackierten und dabei Morddrohungen aussprachen. 


Michael Preetz

Michael Preetz

​Michael Preetz ist bei den Anhängern der ​Berliner Hertha ebenfalls schon lange in Verruf geraten. Das hat einige Gründe. Das jahrelange sportliche Mittelmaß, eine nicht immer geglückte Transferpolitik und nicht zuletzt das Klinsmann-Gate haben ihre Spuren hinterlassen. Schon mehrfach wurde Preetz' Rücktritt gefordert, doch der Hertha-Manager hält stur an seinem Posten fest. 


Hasan Salihamidzic

Hasan Salihamidzic

​Auch Brazzo hat es in München alles andere als leicht. Ob es an seiner manchmal etwas eigenen Art liegt, seinen Auftritten in Interviews oder aber daran, und das ist wahrscheinlicher, dass der Verein selbst in Person von Uli Hoeneß und Karl-Heinz-Rummenigge das Bild des ewigen Praktikanten projeziert hat; die ​Bayern-Fans werden einfach nicht warm mit ihrem ehemaligen Spieler und jetzigem Sportdirektor.


Andreas Möller

Andreas Moller

​Die Welt von Andy Möller in ​Frankfurt könnte eigentlich vollkommen in Ordnung sein. Dort hat seine aktive Fußballkarriere begonnen, und dort ist er seit Oktober 2019 nun Leiter des Nachwuchsleistungszentrums der Eintracht. Im Grunde genommen eine schöne Geschichte, hätte Möller nicht mit einigen Aussagen vor seinem Amtsantritt die Wut der Eintracht-Fans auf sich gezogen. Mit Aussagen wie er "habe mit Frankfurt nichts zu tun", oder Dortmund wäre seine "fußballerische Heimat", hat er sich im Verein einige Feinde gemacht.