Trotz der Vertragsverlängerung im letzten Sommer haben die Meldungen zu möglichen neuen Vereinen für Timo Werner derzeit Hochkonjunktur - was nicht allzu überraschend ist. Nun gibt es immer mehr Bestreben in der Premier League, den Stürmer zu verpflichten, während es um den ​FC Bayern langsam stiller wird.


Nachdem sich Timo Werner im vergangenen Sommer für einen Verbleib bei ​RB Leipzig entschieden hat, wird derzeit nicht davon ausgegangen, dass der Stürmer erneut diese Route wählt. Ein Abschied im Sommer-Transferfenster rückt offenbar immer näher, während englische Teams ihr großes Interesse bekunden. 

Timo Werner

Zuletzt berichtete die Sport Bild, dass der ​FC Liverpool sehr an der Verpflichtung Werners interessiert sei. So sei es lediglich der grassierenden Corona-Pandemie zu "verdanken", dass sich Trainer Jürgen Klopp noch nicht persönlich mit dem 24-Jährigen treffen konnte. ​Klopp will ihn von den Reds und seiner Vision überzeugen, ihm einen Wechsel in die Premier League schmackhaft machen, heißt es. Auch wenn Werner im ersten Jahr noch nicht unbedingt einer der großen Stammspieler wäre, so soll das zweite Jahr für den großen Durchbruch herhalten. 


Liverpool und Chelsea melden Interesse aus England - Bayern trat nicht an Werner heran


Englische Konkurrenz bekommt Klopp scheinbar auch vom ​FC Chelsea. Aus England wird vom kicker vernommen, dass die Blues direkten Kontakt zum Spieler aufgenommen haben. Auch für sie soll ein etwaiger Transfer des pfeilschnellen Nationalspielers einen gewissen Reiz haben. 


Währenddessen wird es um den FC Bayern immer ruhiger. Im letzten Jahr noch der heiße Flirt, ehe Werner im Zuge der Bemühungen um Leroy Sané beinahe vergessen wurde. Die dazugehörigen Aussagen seitens Sportdirektor Hasan Salihamidzic, dass er nicht zum Spiel des Rekordmeisters passe, sollen ihm ebenfalls einen Stich versetzt haben.


Sportbild-Reporter Christian Falk meldete am Mittwochnachmittag zudem, dass die Münchener sich weiterhin zurückhalten, was diese Personalie betrifft. Es habe weder einen konkreten Kontakt, noch konkrete Gespräche gegeben - das passt zum aktuellen Bild, dass sich Werner und der FCB zurzeit etwas voneinander entfernen.

Durch das große Interesse aus der ​Premier League wäre Werner für den nächsten Schritt in seiner Karriere auch nicht auf die Bayern angewiesen. Aufgrund der verschiedenen Vorfälle und Aussagen besteht die Möglichkeit, dass auch er als Spieler selbst vom Wechsel in den deutschen Süden absieht. Dass er über den kommenden Sommer hinaus erneut in Leipzig bleibt, erscheint mittlerweile nahezu ausgeschlossen.