​Mahmoud Dahoud kann beim ​BVB nur auf mäßige Einsatzzeiten zurückblieben. Zur Saison 2017/18 wechselte er aus ​Gladbach nach Dortmund, wo er sein volles Potential nicht ausschöpfen konnte und meist nicht über eine Reservistenrolle hinauskam. Nach drei schwarz-gelben Jahren wird über seinen Abschied spekuliert. Dahouds Berater dementiert nun jedoch!

Der mittlerweile 22-fache deutsche U21-Nationalspieler stellte sich seine Zeit bei Borussia Dortmund sicherlich anders vor. Bisher konnte er sich nicht durchsetzen, war auch in dieser Spielzeit meist Bankdrücker. Lediglich neunmal kam er in dieser ​Bundesliga-Saison zum Einsatz, spielte dabei aber nie durch (sechsmal ein- und dreimal ausgewechselt).

Mahmoud Dahoud

Zwar könnte dem 24-Jährigen in der Saisonendphase noch der persönliche Turnaround gelingen, doch die Chancen dafür sind vor allem aufgrund der enormen Konkurrenz im zentralen Mittelfeld als gering einzuordnen. Mit Emre Can, Axel Witsel, Julian Brand, Thomas Delaney und Tobias Raschl stehen fünf weitere Spieler im BVB-Kader, die sich im Zentrum wohl fühlen und in ähnlichen Räumen wie Dahoud agieren.


Systemumstellung beim BVB spielt Dahoud nicht in die Karten


Seit Lucien Favre im November vergangenen Jahres von einer Vierer- auf eine Dreier-Abwehrreihe umstellte und seitdem auf eine 3-4-3-Grundformationen setzt, ergeben sich lediglich zwei Startelfplätze, die für Dahoud in Frage kommen. Da der Schweizer Chefcoach mit zwei offensiven Außenbahnspielern und zwei dahinter positionierten Flügelverteidigern auflaufen lässt, kommen lediglich zwei zentrale Mittelfeldakteure in Frage. Und diese wurden bereits gefunden: Die Doppelsechs, bestehend aus Witsel und Can, harmoniert, sorgt maßgeblich dafür, dass die nötige Balance zwischen Offensive und Defensive hergestellt ist, und hat sich durch gute Leistungen festgespielt. Viele Einsatzminuten sind für Dahoud also nicht in Aussicht.


Berater dementiert Sky-Bericht: "Will sich in Dortmund durchbeißen"


Laut Sky-Informationen strebt Dahoud daher einen Transfer an - den Wechselwunsch soll er bereits den Vereinsverantwortlichen mitgeteilt haben, heißt es. Es sollen allerdings noch keine potentiellen neuen Arbeitgeber Interesse an ihm bekundet haben. Zudem wird angemerkt, dass ​Hertha BSC den ehemaligen Fohlen-Techniker im Wintertransferfenster 19/20 verpflichten wollte, der Spieler aber abgelehnt habe, um sich nach dem Fortgang Julian Weigls (Benfica SL) in die erste Elf zu spielen.


Sein Berater hat etwaige Wechselabsichten gegenüber Sky ohnehin dementiert. "Es entbehrt jeder Grundlage. Mo will nicht wechseln. Er will bei Dortmund bleiben und sich durchbeißen. Aktuell gib es keine Pläne den BVB zu verlassen", erklärte Reza Fazeli.


Dahouds derzeitiger Kontrakt endet im Sommer 2022. Trotz der klaren Aussage seines Beraters bleibt es fraglich, ob Dahoud diesen wirklich erfüllen wird.