Im Sommer wird Kai Havertz eines der großen Transfer-Themen sein, wenn sich der Youngster wahrscheinlich von ​Bayer Leverkusen trennt. Der FC Bayern gilt seit Längerem als Interessent, doch der 20-Jährige kann sich auch den Weg ins Ausland vorstellen.


Kai Havertz ist einer der drei Namen, die in den Transferplanungen beim ​FC Bayern eine große Rolle spielen. Neben Leroy Sané und Timo Werner ist der junge Nationalspieler immer wieder ein Thema, bei dem es aber noch keine klare Richtung gibt - weder von ihm selbst, noch vom deutschen Rekordmeister. 


Havertz sieht "nächsten Schritt in der Karriere" als seinen Anspruch


Zuletzt hieß es, Havertz habe sich gegen einen Wechsel ins Ausland entschieden. Gegenüber der Sportbild wunderte er sich über diese Aussagen: "Ich wundere mich oft, was andere scheinbar alles über mich wissen." Zum Nachteil des etwaigen Bayern-Interesses bleibt der 20-Jährige bei der Ansicht, sich auch ausländische Ligen zuzutrauen, wie er betonte: "Ich bin bereit, einen großen Schritt zu machen, und ich mag Herausforderungen. Dazu zählt für mich auch das Ausland."


Gleichzeitig dürfte dies wohl als Absage an eine weitere Saison bei Bayer Leverkusen zu verstehen sein. Vor kurzem hatte sich die Werkself noch ​Hoffnungen auf ein weiteres Jahr mit Havertz gemacht, da die (internationalen) Transfersummen im Sommer - angestachelt durch die Coronakrise - stark sinken dürften. "Leverkusen ist ein toller Verein, ich fühle mich wohl. Das habe ich immer gesagt. Meinen nächsten Schritt in der Karriere will ich aber irgendwann natürlich gehen. Das ist mein Anspruch", bekräftigte der Mittelfeldspieler.

Bayer 04 Leverkusen v FC Porto - UEFA Europa League Round of 32: First Leg

Leverkusen bleibt indes weiterhin bei der Forderung von einer Ablösesumme zwischen 100 und 130 Millionen Euro. Ein Dorn im Auge für die Bayern, die nicht so viel zahlen wollen, während andere Interessenten aus dem Ausland eine solche Summe vermutlich aufbringen könnten, falls gewollt. 


"Der Trainer ist für mich eine sehr wichtige Personalie"


Wichtig: Bayern-Trainer Hansi Flick ist ein Fan von Havertz. "Der Trainer ist für mich eine sehr wichtige Personalie, da muss es passen", erklärte der gebürtige Aachener auf die Frage, ob sein neuer Coach voll von ihm überzeugt sein muss.


Ein Abschied von seinem derzeitigen Verein, bei dem er mittlerweile knapp zehn Jahre spielt, scheint für den Sommer weiter unausweichlich zu sein. Während der FC Bayern noch immer als Favorit gilt, bleibt auch das Ausland eine Option. Dort sollen Vereine wie ​Real Madrid, der ​FC Barcelona oder auch der ​FC Liverpool Interesse zeigen.