​Nach vielen Jahren und nur wenigen Erfolgen in der Jugendabteilung, drängen aktuell einige Youngster beim ​FC Bayern auf den Durchbruch. Da die Perspektive bei den Profis kaum für sich spricht, sollen zwei Talente in der kommenden Saison verliehen werden.


Joshua Zirkzee, Sarpreet Singh oder Leon Dajaku. In dieser Saison kamen ungewöhnlich viele Nachwuchstalente zu ihrem Debüt für den FC Bayern München. Die kontinuierliche und verbesserte Arbeit innerhalb des Klubs spülte einige Kandidaten nach oben, die sich auf Dauer im Profifußball etablieren wollen. Zudem vertraut Chefcoach Hansi Flick auf die Youngster im eigenen Stall und fördert diese gezielt.


Zu ihnen gehören auch Lukas Mai und Chris Richards. Bayern-Reporter Manuel Bonke twitterte, dass der Rekordmeister konkrete Leihpläne für das Duo erarbeitet hat. Aus der ​Bundesliga zeigten bereits mehrere Klubs Interesse, einen der Spieler für die kommenden Saison aufzunehmen. 90min stellt euch die Jugendstars noch einmal genauer vor.


Lukas Mai: Robust und enorm konstant


Der 20-jährige Lukas Mai ​ist einigen Bundesliga-Fans bereits ein Begriff. Des Öfteren stand der Innenverteidiger in dieser Saison bereits im Erstliga-Kader. Sein Debüt feierte er schon vor zwei Jahren. Seitdem hat sich das große Talent des Abwehrspielers noch einmal ausgeprägt. In der dritten Liga zählt er zu den robustesten und stabilsten Defensivspielern.

Lars Lukas Mai

Lukas Mai bewahrt nicht nur bei Standardsituationen einen kühlen Kopf


24 Einsätze absolvierte er dort für die zweite Mannschaft. Zu den großen Stärken des 1,90 Meter großen Mai gehören vor allem die Konstanz und Ruhe. Nur selten leistet er sich Fehler oder Unkonzentriertheiten. In den vergangenen Jahren konnte er sich bei den Profis bereits einiges abschauen.


Im nächsten Jahre sollte Mai dazu bereit sein, einem Bundesligisten auf Dauer auszuhelfen. Die Spielpraxis könnte sein Potential auf die Spitze treiben. Eine große Zukunft beim FC Bayern ist durch ein Leihgeschäft also umso wahrscheinlicher.


Chris Richards: Bayerns ungewöhnliche Allzweckwaffe


Der zweite Kandidat ist Chris Richards. Der ebenfalls 20-Jährige ist noch nicht ganz so weit wie sein Teamkollege. Auf eine Nominierung für die Profis wartet der Innenverteidiger noch vergeblich. ​Doch auch er kämpft hart für eine Zukunft im Oberhaus. 22 Einsätze in der dritten Liga dürften seine Vita auf jeden Fall bereichern.

Fabio Kaufmann,Chris Richards

Durch sein Tempo ist Richards auch in der Außenverteidigung gut aufgehoben


Mit 1,88 Metern ist Richards wie gemacht für das Zentrum. Doch bei den Bayern kommt der dennoch agile und athletische US-Amerikaner häufiger über die rechte Defensivseite. Dort konnte er seine Schnelligkeit ausleben und nebenbei noch viel für die Offensive anbieten. Denn auch seine technischen Qualitäten können sich sehen lassen. Zwei erzielte Kopfballtore sprechen zudem für sein gutes Timing in der Luft.


Beide Verteidiger bringen also viele Stärken mit sich. Sie warten quasi nur darauf, im deutschen Oberhaus weiter entdeckt zu werden. Für alle Beteiligten dürften sich die Leihgeschäfte demnach auszahlen.