Hinter den Kulissen arbeitet der ​FC Liverpool an einem Angebot für ​Leipzigs Timo Werner. Jürgen Klopp und seine Reds wollen trotz der Coronakrise ernst machen.


Das große, wenn nicht sogar größte Fragezeichen bei RB Leipzig, dürfte die Zukunft von Timo Werner sein. Seit Monaten überschlagen sich die Neuigkeiten und Gerüchte zum Nationalspieler. Fest steht, dass der Angreifer die Sachsen für 55 Millionen Euro verlassen kann. An Interessenten mangelt es nicht.


Zuletzt ließ sich eine immer deutlichere Tendenz über den neuen Arbeitgeber für Werner herleiten. Der FC Liverpool beschäftigt sich seit geraumer Zeit mit dem 24-Jährigen. Laut der SportBild will der designierte englische Meister ernst machen. Nur die weltweite Pandemie hält Trainer Jürgen Klopp noch von einem Treffen mit Werner ab.


Klopps logischer Plan mit Werner


Der deutsche Kult-Trainer ​möchte den Stürmerstar bestmöglich selbst kennenlernen und mehr über seine persönlichen Ziele erfahren. Zudem hat sich der Übungsleiter bereits eigene Gedanken gemacht, wie er Werner in die Mannschaft integrieren kann. Demnach solle er im ersten Jahr noch viel lernen, sich an den englischen Fußball gewöhnen und noch nicht zwangsläufig ein Startelfkandidat sein.


In der darauffolgenden Saison ist sein Durchbruch geplant. Dann könnte er einen der Top-Stars im Sturm beerben. Im Trio um Sadio Mané, Mohamed Salah und Roberto Firmino wäre jeder Angreifer 29 Jahre alt. 

Juergen Klopp

Jürgen Klopp möchte Werner einen Wechsel persönlich schmackhaft machen


Leipzig hält sich dagegen kaum noch mit Überzeugungsarbeit für einen Verbleib auf. Der Fokus hat sich längst auf die Suche nach einem Nachfolger gerichtet. Eine ​Zukunft im Dress von RB wird immer unwahrscheinlicher. Dagegen ist es noch gut möglich, dass sich auch der ​FC Bayern erneut an den 24-Jährigen wenden will.


Nach der Verlängerung mit Hansi Flick und dessen Machtposition bei den Transferplanungen könnte Werner durchaus wieder zum Transferziel werden. Dafür müssten die Verantwortlichen allerdings schnell handeln. Bis zum 15. Juni muss die Kaufoption bei Werner gezogen werden. Bis dahin will Jürgen Klopp seinen Wunschschpieler schon lange überzeugt haben.