Ex-Bayern-Profi Michael Rummenigge glaubt, dass Leroy Sané in diesem Sommer für eine enorm niedrige Summe zum ​FC Bayern wechseln könnte. Entscheiden würde sich der Bruder von Karl-Heinz Rummenigge allerdings für Timo Werner, wie er in seiner Sportbuzzer-Kolumne erklärte.  


Je näher der Sommer rückt, desto näher rückt auch die Transferperiode. Viele Augen richten sich schon jetzt wieder auf den FC Bayern, der sein großes Transferziel Leroy Sané im vergangenen Jahr abhaken musste, weil dieser einen Kreuzbandriss erlitt. Über einen erneuten Vorstoß wurde vor der Januar-Transferperiode spekuliert, abgerissen ist die Berichterstattung rund um Sané und die Bayern ohnehin nie. 

Leroy Sane

  Wenn es nach den Bayern-Bossen geht, würde Leroy Sané längst für den deutschen Rekordmeister spielen. Ein Transfer bleibt in weiter Ferne.



Seit Hansi Flick zum Cheftrainer aufgestiegen ist ​und dies auch bis mindestens 2023 bleiben soll, kochen die Gerüchte um eine Verpflichtung von Timo Werner wieder hoch. Der Stürmer war  ebenfalls vor einem Jahr ein Thema, die Bayern entschieden jedoch, den Fokus auf Sané zu richten. Flick soll sich schon damals für Werner ausgesprochen haben und ihn noch immer in seinen Reihen begrüßen wollen, jedoch lehne er auch einen Sané-Transfer nicht ab.


Rummenigge macht sich für Werner stark


Nun wird reichlich darüber spekuliert, ​welcher Spieler besser in das System passt, zumal auch Leverkusens Kai Havertz auf der Münchner Einkaufsliste stehen soll. Michael Rummenigge spricht sich in diesem Fall für Werner aus - auch, weil Flick verstärkt mit zwei Spitzen spielen will: "Werner hat sich seit Saisonbeginn unglaublich verbessert und sein Spiel umgestellt. Er nimmt jetzt mehr am Geschehen teil und bereitet Treffer auch vor. Seine Torquote bei ​RB Leipzig ist ohnehin überragend", schreibt Rummenigge, "Werner wäre ein richtig guter Einkauf, der zu Lewandowski passen würde und der an dessen Seite noch besser werden könnte."


Rummenigge: "Nur 30 bis 50 Millionen" für Sané


Die vermeintliche Ausstiegsklausel, die sich auf eine Summe zwischen 55 und 60 Millionen Euro belaufen soll, stelle keine große Hürde dar. "Die Bayern verfügen über diese Mittel", so Rummenigge, der wiederum glaubt, dass Sané für weniger Geld zu haben wäre. 


Medienberichten zufolge forderte ​Manchester City im vergangenen Jahr 150 Millionen Euro, aufgrund der Vertragslaufzeit bis 2021 und dem drohenden Ausschluss aus der ​Champions League seien in diesem Sommer womöglich aber "nur 30 bis 50 Millionen" Euro fällig, schreibt der Bruder vom Bayern-Boss. Der FC Bayern befinde sich daher "in einer sehr komfortablen Situation", müsse nach dem Kreuzbandriss des 24-Jährigen aber abwägen, wie sinnhaft ein Transfer wäre: "Bis Sané wieder sein altes Niveau erreicht", so Rummenigge, "wird es wohl dauern."