​Bas Dost wechselte mit großen Erwartungen zu Eintracht Frankfurt - wirklich erfüllen konnte der Niederländer diese aber (noch) nicht. Trotzdem ist der Angreifer mit seinem Einstand bei der SGE zufrieden.


Als Nachfolger von Sebastien Haller wurde am Main im vergangenen Sommer Bas Dost vorgestellt. Nach zähem Transferpoker mit Sporting Lissabon gelang es Fredi Bobic und Bruno Hübner, den 30-Jährigen für sieben Millionen Euro loszueisen. Dank seiner Körpergröße von 1,96 Meter sollte der Niederländer, ähnlich wie zuvor Haller, den Zielspieler in Frankfurts Aufbauspiel geben und den Ball auf die nachrückenden Offensivkräfte verteilen.


Der Plan klingt bis hierhin ganz vernünftig und nachvollziehbar; in die Tat konnte er aber nur selten umgesetzt werden. Was vor allem an den körperlichen Problemen des Ex-Wolfsburgers lag. Von 37 möglichen Pflichtspielen bestritt Dost lediglich 18, viele davon nicht im Vollbesitz seiner Kräfte. Sieben Tore gelangen ihm dabei - eine ordentliche Quote. Doch den Abgang von Haller konnte der 30-Jährige nicht ansatzweise auffangen, weshalb er in den sozialen Netzwerken von einigen ​SGE-Fans bereits als Flop abgestempelt wird.


Im Gespräch mit der Bild zeigt sich Dost mit seinen ersten Monaten bei den Hessen jedoch durchaus zufrieden und benotet seine bisherige Saison: "Keine 1, weil ich nicht jedes Spiel gemacht habe. Trotzdem bin ich zufrieden und gebe ihr eine 3."

Bas Dost

Dost musste häufiger von draußen zuschauen, weil er nicht fit war



Zudem teilt er mit, dass ihm die Corona-bedingte Pause gut getan habe - sobald der Spielbetrieb wieder losgeht, will er endlich in Form sein: "Ich hatte alle Zeit der Welt, um fit zu werden. Jetzt brauche ich noch ein, zwei Wochen, dann könnte ich von Anfang an spielen. Es kann sich keiner vorstellen, wie viel Lust ich habe, wieder loszulegen."


Mit seinen Toren will der Angreifer dann mithelfen, dass die SGE noch die internationalen Rängen angreifen kann: "Ich glaub' noch dran, dass wir die Euro League erreichen können." Dafür muss sich der Niederländer aber ordentlich ins Zeug legen; aktuell sind es neun Punkte Rückstand auf den Sechstplatzierten, den ​FC Schalke.