​Weltmeister André Schürrle steht vor einer ungewissen Zukunft. Für die aktuelle Saison hat ​Borussia Dortmund den Offensivspieler an Spartak Moskau ausgeliehen. Ob der 29-Jährige dem russischen Erstligisten über den Sommer hinaus erhalten bleibt, ist derzeit völlig offen. Aus der Türkei signalisiert angeblich Besiktas Istanbul Interesse am Angreifer.


Beim BVB hat man für Schürrle keine Verwendung mehr. In Dortmund besitzt der 57-fache Nationalspieler, der in der letzten Saison an den FC Fulham verliehen war, noch einen Vertrag bis Ende Juni 2021. Im kommenden Sommer haben die Schwarz-Gelben damit letztmals die Möglichkeit, um für den Linksaußen noch eine entsprechende Ablöse zu kassieren. Acht Millionen Euro winken der Borussia, wenn Spartak Moskau von der Kaufoption Gebrauch macht. 


Tomas Zorn: "Entscheidung über seine Zukunft ist noch nicht gefallen"


​Spartak-Geschäftsführer Tomas Zorn ließ zuletzt offen, ob der Tabellenachte den Weltmeister fest verpflichten wird. "Die Entscheidung über seine Zukunft ist noch nicht gefallen", erklärte der 33-Jährige im Interview mit transfermarkt. "Glücklicherweise erlaubt uns die vertragliche Situation mit Dortmund, dass wir noch abwarten können." Im April sei ein Austausch mit dem Trainerstab geplant. "Da werden wir klären, wie es weitergeht. Die Entscheidung wird aber sicherlich vor dem 30. Juni fallen", so Zorn. 

Andre Schurrle

Fehlte vor der Corona-Pause verletzungsbedingt: André Schürrle



Sollte sich Spartak gegen eine feste Verpflichtung entscheiden, müssen sich die BVB-Verantwortlichen erneut auf die Suche nach einem Abnehmer begeben. Einen Interessenten gibt es offenbar in der Türkei. Einem Bericht der türkischen Sportzeitung Fanatik zufolge steht Schürrle bei Besiktas auf dem Zettel. Demnach beschäftigt sich der Tabellenfünfte der Süper Lig mit einer Verpflichtung des Weltmeisters, der in der aktuellen Saison 18 Pflichtspiele bestritten hat. Dabei steuerte der Angreifer zwei Tore und vier Vorlagen bei. 


Laut Sky stehen Besiktas' Chancen aber schlecht: Demnach hat der Angreifer kein Interesse daran, in die Türkei zu wechseln.