​Die Meinung von Jupp Heynckes hat beim ​FC Bayern noch immer Gewicht und spielte bei der Vertragsverlängerung von Hansi Flick, die der Triple-Trainer sehr begrüßt, eine große Rolle. Die Spieler erfuhren noch beim Cyber-Training davon, ab Montag geht es für sie wieder raus aufs Feld.


Hansi Flick darf seine bis dato sehr erfolgreiche Arbeit als Trainer des FC Bayern fortführen und hat seinen Vertrag bis 2023 ​verlängert. Bayerns Vorstands-Vorsitzender ​Karl-Heinz Rummenigge hatte gegenüber der Bild bestätigt, dass er im Vorfeld mit Ex-Trainer Jupp Heynckes gesprochen und dieser sich für eine Verlängerung stark gemacht habe.


"Es ist von Seiten des FCB eine kluge Entscheidung, Hansi Flick als Cheftrainer zu verpflichten", lobte Heynckes gegenüber der Deutschen Presse-Agentur (via Abendzeitung) die Entscheidung der Bayern. "Er ist für mich der ideale Trainer, weil er in der Vergangenheit in den verschiedenen Positionen im Fußball bereits große Erfahrungen gesammelt hat. Ich wünsche ihm und dem FCB in allen drei Wettbewerben den größten Erfolg."



Viel Lob erfuhr Flick vor allem für seine Fähigkeit, den mit Stars gespickten Kader des FC Bayern zu moderieren, woran der ein oder andere Trainer schon gescheitert ist. "Seine Qualitäten sind Fachkompetenz, Menschenführung in allen Bereichen, Seriosität, Solidität und eine ausgezeichnete Präsentation in der Öffentlichkeit", meinte Heynckes, Rummenigge hatte in der Bild gesagt, dass ihn Flick an den einstigen Bayern-Trainer erinnere: "Besonders dieser empathische Umgang mit der Mannschaft zeichnet beide aus."


Ab Montag wieder Training im Freien


Laut Sport1-Chefreporter Florian Plettenberg erfuhren viele Spieler erst über die Medien, dass der Vertrag mit Hansi Flick verlängert wurde. Vor dem Cyber-Training am Samstag wandte sich Sportdirektor Hasan Salihamidzic an die Mannschaft und beglückwünschte Flick. Von den Spielern gab es dafür lauten Applaus.


Ab Montag können die Spieler ihre Glückwünsche auch wieder persönlich überbringen, denn dann wird der FC Bayern unter strikten Auflagen wieder im Freien an der Säbener Straße trainieren. Nach kicker-Informationen werden die Spieler dabei in mehrere Gruppen aufgeteilt, die komplett voneinander getrennt werden und keinerlei Kontakt haben dürfen.


Die Gruppen sollen zu unterschiedlichen Zeiten in der Tiefgarage ankommen, werden dann dort abgeholt und in mehrere Kabinen geleitet. Über einen detailliert geplanten Weg, damit sich niemand in die Quere kommt, werden die Spieler dann auf verschiedene Plätze gebracht, wo sie in ihren einzelnen Gruppen trainieren. Nach dem Training bekommen die Spieler eine Mahlzeit, die sie mit nach Hause nehmen müssen. Auch geduscht werden muss im eigenen Heim.