Milot Rashica wird den SV Werder Bremen im Sommer voraussichtlich verlassen. Gegenüber dem SID bezog der Kosovare nun Stellung zu den Gerüchten und stärkte Cheftrainer Florian Kohfeldt den Rücken. 


Der SV Werder Bremen will Milot Rashica im Sommer zu Geld machen. Die aktuelle Corona-Krise könnte diesem Plan allerdings ​einen Strich durch die Rechnung machen. Der Angreifer selber habe sich ohnehin "noch nicht allzu sehr" mit einem möglichen Abschied nach der Saison befasst, wie er dem SID verriet. 


Milot Rashica träumt von der Champions League


Klar ist aber: In Zukunft will Rashica in der Beletage des europäischen Fußballs spielen. "Irgendwann möchte ich mich regelmäßig mit den besten Spielern der Welt messen und Jahr für Jahr Champions League spielen. Ich arbeite sehr hart dafür und weiß, dass ich das schaffen kann", so der 23-Jährige. 


Vorerst gilt der Fokus aber dem Abstiegskampf mit Werder. Die Auseinandersetzung mit einem möglichen Abschied im Sommer ist bei Rashica derzeit überhaupt kein Thema, "denn in der aktuellen sportlichen Situation würden diese Gedanken einen nur vom Wesentlichen ablenken – das hilft am Ende niemanden, nicht mir und vor allem nicht dem Verein. Ich nehme die aktuelle Situation wirklich sehr ernst und will alles dafür tun, dass wir da unten wieder rauskommen."

Florian Kohfeldt,Milot Rashica

Der Kosovare ist davon "überzeugt", dass Werder den Klassenerhalt "als Team" schaffen wird. Cheftrainer Florian Kohfeldt stärkte er indes den Rücken. Für den Bremer Übungsleiter sei die Situation "besonders hart, weil er sich viel Kritik gefallen lassen muss. Aber wir sitzen alle in einem Boot", stellte Rashica klar. Werder habe allerdings "einen super Teamgeist und schon gezeigt, was wir zu leisten imstande sind – und das ist vor allem auch sein (Kohfeldt, Anm.) Verdienst. Er arbeitet hart daran, dass wir aus dieser Lage wieder herauskommen."