Sebastiaan Bornauw hat mit sehr starken Leistungen schon in seiner ersten Saison für den ​1. FC Köln auf sich aufmerksam gemacht, mehrere Bundesligisten sollen bereits an ihm interessiert sein. Der Effzeh soll deshalb bereits an einer Vertragsverlängerung arbeiten.


​Erst seit dem vergangenen Jahr spielt Sebastiaan Bornauw beim 1. FC Köln, für sechs Millionen Euro war der Innenverteidiger vom RSC Anderlecht gekommen. Durch seine herausragenden Leistungen steht er allerdings schon jetzt auf dem Zettel diverser Bundesligisten, wie sport.de via Sport/Voetbalmagazine berichtet. Konkrete Namen wurden allerdings nicht genannt.


Aus diesem Grund sollen die Kölner schon jetzt an einer Ausweitung des bis 2024 laufenden Vertrags arbeiten. Bornauw gehöre noch nicht zu den Spitzenverdienern und das soll sich ändern, zudem soll der 21-Jährige die Kapitänsbinde in Aussicht gestellt bekommen, um ihn von einem langfristigen Verbleib zu überzeugen.


Sebastiaan Bornauw

Sebastiaan Bornauw hat in 21 Einsätzen bereits fünf Tore erzielt



Der Belgier ist allerdings nur eine von vielen wichtigen Personalien, die Kölns Manager Horst Heldt vor der kommenden Transferperiode abzuarbeiten hat. Beispielsweise laufen die Verträge von Torjäger Jhon Cordoba und Talent Noah Katterbach 2021 aus und müssten verlängert werden, zudem möchte der Effzeh den ausgeliehenen ​Mark Uth sicher halten, was ebenfalls nicht günstig werden könnte.


Vertragsgespräche liegen derzeit auf Eis


Und wäre die finanzielle Lage nicht grundsätzlich schon angespannt genug, gehen durch die derzeitige Corona-Pause weitere Millionen verloren. Geschäftsführer Alexander Wehrle bestätigte deshalb gegenüber der Bild, dass Vertragsgespräche aktuell nicht stattfinden: "Man ist immer in Kontakt. Aber im Moment gibt es andere Prioritäten."


Fürs erste scheint sich Bornauw beim 1. FC Köln aber sehr wohl zu fühlen. In einem Interview mit dem Geissblog sprach der U21-Nationalspieler davon, dass er sich mit dem Wechsel zum FC und in die ​Bundesliga einen Traum erfüllt habe und sich sehr wohl fühlt. "Köln ist nah an Belgien, deswegen kann ich meine Familie oft sehen und Flämisch ist sehr ähnlich zu Deutsch, sodass ich die Sprache schnell lerne." Sein nächster Traum sei nun ein Spiel für die Belgische A-Nationalmannschaft - bei den aktuellen Leistungen klappt das auch über den FC.