​Kurz vor knapp wechselte Patrik Schick im vergangenen Sommer zu ​RB Leipzig. Das ewige Talent von AS Rom wurde am Deadline Day an die Sachsen ausgeliehen - und schlug dort mit (verletzungsbedingter) Verzögerung ein. Doch RB war nicht der einzige Klub, der an dem Tschechen Interesse hatte.


Wie der Spieler selbst gegenüber dem Sportportal iSport.cz erzählt, waren auch andere Bundesligaklubs an ihm dran. "Ich habe hier in Deutschland auch mit ​Dortmund​Leverkusen und ​Schalke gesprochen", so der 24-Jährige. Neben den drei deutschen Vereinen sollen sich auch Crystal Palace und der FC Everton aus England sowie der FC Valencia aus Spanien um Schick bemüht haben.


Patrik Schick für RB Leipzig

Wettbewerb​​Spiele​Tore/Vorlagen
​Bundesliga​15​7/2
​DFB-Pokal​3-​/1
​Champions League​1-​/-
​Gesamt​18​7/3

Den Zuschlag bekam aber Leipzig, die den 22-maligen Nationalspieler für zunächst dreieinhalb Millionen Euro für ein Jahr aus der ewigen Stadt ausliehen. Für den Stürmer war der Wechsel "eine total richtige Entscheidung für meine Karriere. Ich hatte das Gefühl, dass Leipzig mich mehr wollte. Mir hat der Spielstil und der Trainer Nagelsmann gefallen."


Schick: England ist das Ziel


Für weitere 29 Millionen Euro kann Schick in diesem Sommer fest verpflichtet werden. Bei sieben Toren und zwei Vorlagen in 15 Bundesligaeinsätzen ist eine Zukunft bei RB nicht unwahrscheinlich. Wie der Transfer allerdings in Zeiten des Corona-Virus am Ende realisiert wird, bleibt abzuwarten.


Zudem ist es fraglich, wie lange Schick Teil der Roten Bullen bleiben würde, denn der Stürmer hat noch große Ziele. "Mein Traum war Italien, den habe ich mir erfüllt (AS Rom, Sampdoria Genua; Anm. d. Red.)", so der Tscheche. Nun würde ihn noch besonders die englische ​Premier League als Karrierestation reizen.