Quo vadis, David Alaba? Der Vertrag des Österreichers beim FC Bayern läuft im Sommer 2021 aus. Noch hält er sich seine Zukunft komplett offen. Und nährt die Spekulationen um einen Abschied aus München.


David Alaba ist ein echtes Bayern-Urgestein. Der 27-Jährige war einer der letzten Spieler, die es aus der eigenen Jugend zum Führungsspieler bei den Profis geschafft haben. Aus der Heimat Wien ging es für Alaba 2008 in die U19 des Rekordmeisters - es folgte ein steiler Aufstieg mit einem kleinen Umweg: 2011 verbrachte der 72-fache österreichische Nationalspieler die Rückrunde leihweise bei der ​TSG Hoffenheim.


Identifikationsfigur und Leistungsträger beim FC Bayern


Spätestens seit der Saison 2011/12 ist Alaba aus der Startelf des ​FC Bayern aber nicht mehr wegzudenken. Meist als linker Verteidiger eingesetzt, brilliert er in der aktuellen Spielzeit unter Hansi Flick als Abwehrchef in der Innenverteidigung.


Doch Alaba ist einer der Spieler, dessen Vertrag im Sommer 2021 ausläuft. Zuletzt wurde viel darüber spekuliert, ob Alaba seinen Vertrag in München verlängert oder den Lockrufen aus dem Ausland folgt. Der ​FC Chelsea gilt als sehr interessiert, auch die spanischen Spitzenklubs ​Barça und ​Real Madrid ​sollen an einem Transfer interessiert sein.

Mateo Kovacic,David Alaba

Alaba nährt Wechsel-Spekulationen: "Kann mir vorstellen, einen anderen Weg einzuschlagen"


Alaba selbst nährte immer mal wieder die Spekulationen, in dem er sich offen für einen Wechsel zeigte. Während der Spielpause in der Coronakrise bekräftigte er nun erneut, dass er sich seine Zukunftsplanung noch offen hält. Sein Fokus liege derzeit komplett in München beim FC Bayern, betonte er im Gespräch mit der GQ zwar, ließ aber viel Raum für weitere Spekulationen.


"Ich fühle mich in München sehr wohl. Aber ich kann mir grundsätzlich auch vorstellen, einen anderen Weg einzuschlagen. Das wird sich irgendwann zeigen. Darüber mache ich mir im Moment keine Gedanken", so Alaba, ​dem mehrere konkrete Angebote vorliegen sollen.


Aus Sicht des FC Bayern wird man Alaba mit Sicherheit unbedingt halten wollen. Seinen Wert für das Team hat er in dieser Saison noch einmal deutlich untermauert. Das Eigengewächs müsste aber mit einem finanziell sehr lukrativen Vertrag überzeugt werden - so viel dürfte auch in der aktuellen Coronakrise feststehen.


Alaba spricht über Zeit nach der aktiven Karriere


Nach seinen Stationen in Wien und München möchte Alaba in jedem Fall noch einmal einen Tapetenwechsel. Offen ließ er dabei lediglich den Zeitpunkt: "Ja. Ob während oder nach der Karriere, das weiß ich nicht. Aber ich kann es mir auf jeden Fall vorstellen", antwortete er auf die Frage ob ihn Städte wie Barcelona oder Madrid reizen würden.


Konkrete Pläne für die Zeit nach der aktiven Laufbahn hat er ebenfalls noch nicht: "Schwierig zu sagen, ich weiß ja, wie schnelllebig der Fußball ist und es mein bisheriges Leben ebenso war. Aber ich kann mir vorstellen, mal für ein, zwei Jahre weiter weg zu gehen, zum Beispiel in den USA zu leben und die Kultur dort kennenzulernen. Oder ich bin in Österreich, in Wien, in meiner Heimat. Oder auch in München. Schauen wir mal."


In Weltklasse-Form: FC Bayern muss alles für Alaba-Verlängerung tun!


Jeder Bayern-Fan wird derzeit die Daumen drücken, dass Alaba seine Laufbahn in München fortsetzt. Zu stark präsentierte er sich in dieser Saison - und zu wichtig ist er mit diesen Leistungen für den FC Bayern. Eins kann man definitiv sagen: Alaba ist zurück auf der Bühne der absoluten Weltklasse-Spieler!