Auch wenn die Fußballwelt derzeit ruht, dreht sich das Geschäft natürlich weiter. So sollen mit dem FC Schalke 04 und ​Hertha BSC zwei Bundesligisten ihr Interesse am brasilianischen Rechtsverteidiger Matheuzinho bekundet haben.


​Auf der Rechtsverteidiger-Position könnten sowohl Schalke als auch Berlin in naher Zukunft Handlungsbedarf haben. Wenig verwunderlich also, dass es bereits Gerüchte und Meldungen über potenzielle Neuzugänge gibt. Das brasilianische Sportportal Torcedores hat indes berichtet, dass die beiden Klubs den 19-jährigen Matheuzinho beobachten sollen. 


S04 und Berlin mit Kontakt zum Flamengo-Vorstand


Der junge Brasilianer spielt in der U20-Mannschaft von Flamengo Rio de Janeiro und hat einen Vertrag bis Ende 2023. Im Bericht heißt es, dass die beiden Vereine bereits den Vorstand von Flamengo kontaktiert haben, um weitere Informationen bezüglich der Zukunft von Matheuzinho zu erhalten. Der Youngster soll zudem bereits seit längerer Zeit von S04 und dem Hauptstadtklub beobachtet worden sein.

Flamengo soll eigentlich daran interessiert sein, die wichtigsten Spieler weiterhin im Verein zu halten - Matheus Franca Silva, wie der junge Rechtsverteidiger vollständig heißt, eingeschlossen. Allerdings sind sich die Verantwortlichen auch darüber bewusst, dass man bei einem guten sowie passenden Angebot die Situation überdenken müsse. Etwa 200.000 Euro scheinen die Bundesligisten zahlen zu wollen, was laut Ligainsider jedoch unter der damals selbst gezahlten Ablösesumme (an Lodrina Esporte Clube) liegt. 


Da der Ex-Verein auch noch Transferrechte an Matheuzinho hält, müsste man sich bei einem etwaigen Transfer auch mit Lodrina einig werden. Sollte Schalke 04 oder Hertha BSC tatsächlich darin bestrebt sein, den Außenverteidiger zu verpflichten, wäre dies finanziell sicher machbar. Fraglich ist allerdings, ob der Brasilianer angesichts seines noch jungen Alters und der Tatsache, dass er noch nie im Ausland aktiv war, in der ​Bundesliga Fuß fassen könnte.