Jiri Pavlenka fehlt dem ​SV Werder Bremen auch im kommenden ​Bundesliga-Spiel gegen ​Bayer Leverkusen (Montag, 20.30 Uhr). Vertreten wird er durch Ersatz-Keeper Stefanos Kapino, der nach seinem Startelf-Debüt bei ​Hertha BSC nun auch im Bremer Weserstadion von Beginn an ran darf. Philipp Bargfrede könnte sogar ein Kandidat für die Startelf sein. Ein Personalupdate der Grün-Weißen.

​Im DFB-Pokal-Viertelfinale hatte sich ​Pavlenka einen Muskelfaserriss im Adduktorenbereich zugezogen. Für die kommenden zwei Spiele plante man dementsprechend mit Kapino, der beim 2:2-Remis im Berliner Olympiastadion eine solide Leistung lieferte. 

​Dennoch gab es vor allem bei Manager Frank Baumann die Hoffnung auf ein Blitz-Comeback der Bremer Nummer Eins. Am Donnerstagnachmittag unterzog sich Pavlenka einer MRT-Untersuchung. "Es war ein Kontrolltermin mit der Hoffnung, dass er vielleicht Montag wieder spielen kann. Das hat sich leider nicht bestätigt, wenngleich es immer besser aussieht bei ihm", verriet Cheftrainer Florian Kohfeldt den Pressevertretern. 


Kapino als guter Pavlenka-Ersatz


​Mit Kapino haben die Grün-Weißen allerdings einen guten Ersatzmann zwischen den Pfosten. Bei seinem Debüt gegen die Hertha lenkte er beim 2:2-Anschlusstreffer der Gastgeber den vorherigen Schuss von Maximilian Mittelstädt zwar unglücklich in die Mitte ab und zeigte somit zumindest eine Teilschuld am Gegentreffer, zeigte aber "insgesamt eine ordentliche Leistung", so Kohfeldt. Seine Abwürfe und präzisen Pässe hatten zudem eine positive Wirkung auf die Schnelligkeit des Bremer Spiels. 

Stefanos Kapino

​Freut sich auf seinen dritten Pflichtspiel-Einsatz im Werder-Dress: Stefanos Kapino (25)


​​Aufgrund von Adduktorenbeschwerden verpasste Fin Bartels die letzten drei Bundesliga-Spiele. Am Donnerstag absolvierte der 33-jährige Offensiv-Allrounder allerdings das gesamte Training mit seinem Team. Nun komme es auf die kommenden Einheiten an, ob er am Montag tatsächlich in den Kader rutscht.


​Bargfrede ein Kandidat für die Startelf?

Philipp Bargfrede, der in diesem Kalenderjahr wegen einer Wadenverletzung noch gar nicht auf dem Platz stehen konnte, ist laut Kohfeldt gegen die Werkself vielleicht sogar "ein Kandidat für mehr". Der defensive Mittelfeld-Akteur könnte also den Platz des gelbgesperrten Davy Klaassen übernehmen. 

​​Für Werder-Oldie Claudio Pizarro stand in dieser Woche ein individuelles Programm auf dem Plan. Der 41-Jährige ist allerdings nicht verletzt und absolviert am Freitag wieder das normale Mannschaftstraining. ​Ömer Toprak, der sich nach dem bösen Foul von Filip Kostic glücklicherweise lediglich eine Riss-Quetschwunde und keinen Wadenbeinbruch zugezogen hat, fehlt noch bis Ende März und wird wohl erst nach der Länderspielpause zur Mannschaft zurückkehren.