​Am Mittwochabend ist ​Werder Bremen im DFB-Pokal-Viertelfinale gegen ​Eintracht Frankfurt gefordert. Für die zuletzt in der ​Bundesliga arg gebeutelten Grün-Weißen stellt der Pokal zweifelsohne eine willkommene Abwechslung dar. Cheftrainer Florian Kohfeldt hat sich für das Duell mit der SGE einiges vorgenommen.


"Wir können das zweite Mal nacheinander in das DFB-Pokal-Halbfinale einziehen und haben in diesem Wettbewerb ein klares Ziel", sagte der Werder-Coach am Dienstagvormittag vor versammelter Presserunde. "Außerdem kann man durch ein positives Ergebnis den Schwung ins Wochenende mitnehmen." Ein K.o.-Spiel sei immer eine besondere Situation. "Ich mag solche Spiele sehr gerne und meine Mannschaft auch", so Kohfeldt. Sein Team habe in Pokalspielen immer gute Leistungen gezeigt.


Kohfeldt: "Die Eintracht ist eine enorm physische Mannschaft"


Am Mittwochabend erwartet Kohfeldt in Frankfurt eine hart umkämpfte Partie. "Die Eintracht ist eine enorm physische Mannschaft, die körperlich voll auf der Höhe sein wird", betonte der 37-Jährige. Für seine Spieler gelte es daher, dagegenzuhalten. Viel Luft nach oben sieht der Bremer Übungsleiter in der Offensive. "Wir waren in den letzten Wochen im letzten Drittel nicht zielstrebig genug. Das war ein Problem", erklärte der Werder-Coach. "Wir haben daran gearbeitet, gewisse Automatismen wiederzuerwecken."


Positive Nachrichten gibt es derweil aus dem Lazarett der Grün-Weißen. Kevin Vogt ist nach überstandener Verletzung wieder einsatzbereit und auch Philipp Bargfrede ist wieder ins Mannschaftstraining zurückgekehrt. Fin Bartels (Adduktorenverletzung) sowie die beiden Langzeitverletzten Kevin Möhwald und Niclas Füllkrug stehen hingegen nicht zur Verfügung.

Gegen die SGE wird Kohfeldt voraussichtlich wieder auf eine 3-4-2-1 bzw. 3-4-3-Formation zurückgreifen. Im Tor führt kein Weg an Jiri Pavlenka vorbei. Vogt dürfte sein Startelfcomeback feiern und mit ​Niklas Moisander sowie Milos Veljkovic die Dreierkette bilden. Ömer Toprak müsste in diesem Fall mit einem Platz auf der Bank vorliebnehmen. Im zentralen Mittelfeld kehrt der zuletzt gesperrte Maximilian Eggestein zurück und übernimmt seinen angestammten Platz neben ​Davy Klaassen.


Keine Veränderungen gibt es aller Voraussicht nach auf den beiden Außenbahnen, wo Ludwig Augustinsson (links) und Theodor Gebre Selassie (rechts) erwartet werden. Als einzige Spitze beginnt Davie Selke. Der Winterneuzugang dürfte erneut von Milot Rashica und Leonardo Bittencourt flankiert werden.


Die voraussichtliche Werder-Startelf im Überblick: