Am Sonntagnachmittag empfing RB Leipzig in der ​Bundesliga die Gäste von Bayer Leverkusen zum Topspiel. Während der Partie (1:1) wurden einige japanische Fans aus dem Stadion geworfen; ​RB Leipzig hat am Montag auf den Vorfall reagiert.


Das Coronavirus ist derzeit allgegenwärtig und sorgt mancherorts für (übertriebene) Panik. Auch bei der Begegnung zwischen RB Leipzig und Bayer Leverkusen war das Virus Thema - mehrere japanische Fans wurden von der Security ​​noch während der ersten Spielminuten aus der RedBull-Arena geworfen, aus Angst, sie könnten vom Coronavirus befallen sein und dieses verbreiten. Über Twitter wurde der Vorfall am Montag von den Betroffenen publik gemacht.


Wenige Stunden später reagierten die Roten Bullen mit einem Statement und erklärten den Vorfall: "Der Sicherheitsdienst war angehalten, Personengruppen gemäß den Handlungsempfehlungen des Robert-Koch-Institutes ("Allgemeine Prinzipien der Risikoeinschätzung und Handlungsempfehlung für Großveranstaltungen") aus potentiellen Risikogebieten, verstärkt zu kontrollieren." 


RB Leipzig möchte Rauswurf wiedergutmachen


​RBL gibt zu, dass in diesem "konkreten Fall im Zuge der großen Verunsicherung, die aktuell auch bei uns um dieses Thema besteht, in der Auslegung gegenüber unseren japanischen Gästen ein Fehler unterlaufen" ist. 


Die Sachsen teilten zudem mit, dass sie sich für diesen Fehler entschuldigen möchten: "Gerne möchten wir das Geschehene wiedergutmachen und versuchen bereits, die betroffenen Personen zu kontaktieren und sie zum nächsten Heimspiel einzuladen."