Laszlo Benes ist in der Rückrunde bei Gladbach komplett außen vor. Der Shootingstar der ersten Saisonhälfte schiebt nun Bank-Frust. Cheftrainer Marco Rose bezeichnet die Situation als "komfortabel".


Im Sommer kehrte Laszlo Benes von einer halbjährigen Leihe von Holstein Kiel zurück an den Niederrhein und schien den nächsten Schritt gemacht zu haben. Unter dem neuen Cheftrainer Marco Rose spielte sich Benes in der Mannschaft fest, stand in insgesamt 19 Pflichtspielen für die Borussia auf dem Rasen.

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Seit geraumer Zeit spielt der Slowake bei Rose aber keine Rolle mehr; noch keine Einsatzminute steht in der Rückrunde in Benes' Büchern. "Wir haben uns vor der Winterpause zusammengesetzt, und ich hatte den Eindruck, dass der Trainer meine Hinrunde sehr positiv gesehen hat", wird Benes vom kicker zitiert. Mit seiner derzeitigen Rolle ist der zentrale Mittelfeldspieler nicht zufrieden.


Benes in Gladbach außen vor - Rose schätzt Konkurrenzkampf im Mittelfeld


Cheftrainer Marco Rose kann der Situation indes viel Gutes abgewinnen. "Jeder kennt den Konkurrenzkampf und die Konstellation in unserem Mittelfeld und jeder weiß, dass es nicht so leicht ist. Für einen Trainer ist das eine sehr komfortable Situation, wir haben ja auch viele Spieler, die im Mittelfeld vielseitig einsetzbar sind", erklärte der 43-Jährige.


An Denis Zakaria und Florian Neuhaus gibt es in der Gladbacher Zentrale derzeit kein Vorbeikommen. Auch Christoph Kramer, Jonas Hofmann und Tobias Strobl erhielten zuletzt den Vorzug vor Benes. Der Slowake muss sich - wieder einmal - bei der Borussia durchbeißen.