Das ​veröffentlichte Resümee von Jürgen Klinsmann sorgte für große Aufruhr. Auch ein ehemaliger Trainer von ​RB Leipzig musste sich rechtfertigen. Der Berater von Ralf Rangnick wies eine Klinsmann-Behauptung nun deutlich von sich.


Die Abrechnung von Jürgen Klinsmann schlug die erwartet hohen Wellen. Nach dem Aus bei der ​Hert​ha aus Berlin wandte sich der Trainer mit schweren Vorwürfen noch einmal an die Öffentlichkeit. Davon betroffen waren nicht nur die Verantwortlichen des BSC, sondern auch der nun in den USA tätige Ralf Rangnick.


In der Zusammenfassung war zu vernehmen, dass dem langjährigen Leipziger der Trainerposten in Berlin angeboten wurde. Das Telefonat führte der 61-Jährige ausgerechnet mit Klinsmann, der zu diesem Zeitpunkt noch reines Aufsichtsratsmitglied war. Rangnick hatte die Anfrage ausgeschlagen. Als Begründung galt, dass er niemals unter Geschäftsführer Michael Preetz arbeiten würde.


Rangnick schloss Arbeit unter Preetz nicht aus


Einen Tag später meldete sich sein Berater Marc Kosicke bei rbb24. Dort bestätigte er, dass Rangnick von den Herthanern kontaktiert wurde. "Ja, Jürgen Klinsmann hat - und zwar, bevor er Trainer bei Hertha BSC wurde - bei Ralf Rangnick angerufen und angefragt, ob er sich vorstellen könne, Trainer bei Hertha zu werden."


Doch die Gründe für die Absage hätten nichts mit Preetz zu tun gehabt. Er habe "in keiner Weise davon gesprochen, dass er ein Engagement ausschließt, weil Michael Preetz dort Geschäftsführer Sport ist und damit sein Vorgesetzter wäre." Der derzeitige Head of International Relations und Scouting von Red Bull sei auf seinen derzeitigen Job eingegangen.

Michael Preetz

Michael Preetz sei nicht der Grund für Rangnicks Ablehnung gewesen


"Ralf Rangnick hat in diesem Gespräch dann auf seinen laufenden Vertrag bei RB Leipzig verwiesen und klargemacht, dass solche Überlegungen daher ausgeschlossen sind“, so Kosicke.