​Wer hätte gedacht, dass der Tabellenletzte ​SC Paderborn sogar dem formstarken ​FC Bayern das Leben schwer machen kann. Das Team von Trainer Steffen Baumgart profitierte nicht nur von der eigenen Willensstärke, sondern auch vom abenteuerlichen Verhalten des Gegners, der wohl bei seinen Gedanken bereits in der Champions League war.


In den Anfangsminuten erkannten die Zuschauer bereits, dass Bayern-Coach Hansi Flick sich für das heutige Duell eine kuriose Abwehr-Variante aufbewahrt hat. Joshua Kimmich lief als Innenverteidiger in der Dreierkette auf, neben ihm wurden Lucas Hernandez und David Alaba aufgestellt. Zudem durfte Alvaro Odriozola erstmals in der Startelf als rechter Außenbahnspieler seine Qualitäten unter Beweis stellen. Doch der Plan ging überhaupt nicht auf...

Serge Gnabry brachte sein Team zwar in der 25. Minute in Führung, doch Paderborns Ausgleich erfolgte kurz vor der Halbzeitpause in kurioser Art und Weise. Manuel Neuer entschloss sich dazu, einem Ball bis an die Seitenlinie hinterherzujagen. Dennis Srbeny kam vor ihm an die Kugel und dribbelte sich daraufhin den Strafraum, um das leer stehende Tor zum 1:1 anzuvisieren. 

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​​Flick brachte in der zweiten Halbzeit mit der Coman und Müller noch etwas mehr Offensiv-Schwung in die Partie, wodurch Robert Lewandowski in der 70. Minute das 2:1 gelang. Doch Paderborn kam erneut zurück, diesmal staubte Sven Michel einen von Neuer abgeprallten Ball in der 75. Minute zum 2:2 ab. 


Kurz vor Spielende wendete Robert Lewandowski die Blamage noch mit seinem 3:2-Siegtor ab, doch es bleibt nach dem Spiel beim deutschen Rekordmeister immer noch ein bitterer Beigeschmack übrig. 

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