​Der ​SV Werder Bremen steckt weiterhin tief im Tabellenkeller fest. Einer der großen Hoffnungsträger im Abstiegskampf ist Milot Rashica. Der Topscorer der Grün-Weißen wird seine Zelte an der Weser aller Voraussicht nach am Saisonende abbrechen. Medienberichten zufolge besitzt der 23-jährige Angreifer eine Ausstiegsklausel, die allerdings eine kleine Besonderheit vorweist.


Ende Januar 2018 verpflichtete Werder den kosovarischen Nationalspieler für schlappe sieben Millionen Euro vom niederländischen Erstligisten Vitesse Arnheim. Rashica legte seither eine rasante Entwicklung hin und zählt in der Mannschaft von ​Cheftrainer Florian Kohfeldt zu den absoluten Leistungsträgern. In der laufenden Saison bringt es der Linksaußen in 21 Pflichtspielen auf 14 Torbeteiligungen (zehn Treffer/vier Vorlagen). 

Milot Rashica

Spielt vermutlich seine letzte Saison für Werder Bremen: Milot Rashica


Bei einem Abgang im kommenden Sommer winkt den Bremern ein sattes Transferplus. Wie der Weser-Kurier berichtet, ist im bis 2022 laufenden Vertrag des Offensivspielers eine Ausstiegsklausel in Höhe von rund 38 Millionen Euro verankert. Diese Klausel kann allerdings nur von einem Klub aus dem Ausland (Spanien, Frankreich, Italien & England) aktiviert werden. Sollte Rashica innerhalb der ​Bundesliga wechseln, ist die Ablösesumme frei verhandelbar.


Berater bestätigt Gespräche mit anderen Klubs


An Interessenten für den Stürmer scheint es offenbar nicht zu mangeln. Berater Altin Lala ließ zuletzt verlauten, dass es ​bereits Gespräche mit anderen Klubs gegeben hat. Borussia Dortmund wurde in den letzten Wochen immer wieder als potenzieller Abnehmer gehandelt. Beim ​BVB soll Rashica dem Vernehmen nach in die Fußstapfen von Jadon Sancho treten, den es im Sommer voraussichtlich zurück auf die Insel zieht. 


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