Die überraschende Flucht von Jürgen Klinsmann schlägt in Berlin weiter hohe Wellen. Offenbar ist der Hertha nun auch ein lukrativer Sponsoren-Deal mit dem US-Konzern Tesla durch die Lappen gegangen. 


Der Rückzug von Jürgen Klinsmann trifft Hertha BSC offenbar auch finanziell. "Wir waren wegen ihm kurz davor, neue Sponsoren an Land zu ziehen. Deswegen ist es umso bedauerlicher, wie es geendet hat. Wir haben schnell gemerkt, dass der Name gerade bei Sponsoren große Zugkraft hatte", wird Investor Lars Windhorst von der Bild zitiert.


Hertha plante 20-Millionen-Euro-Deal mit Tesla


Wie das Boulevardblatt berichtet, arbeitete der Hauptstadtclub vor allem an einem Deal mit dem Megakonzern Tesla. Die geplante Kooperation hätte dem Bundesligisten bis zu 20 Millionen Euro im Jahr bescheren sollen. Der Sponsoren-Vertrag mit TEDi (läuft bis 2021) hingegen bringt der Hertha lediglich 7,5 Millionen Euro pro Jahr ein. 

Juergen Klinsmann

Der Schaden, den die Alte Dame durch Klinsmanns Rücktritt erlitt, ist damit noch größer als gedacht. Nichtsdestotrotz liegt der Fokus bei der Hertha nun auf dem sportlichen Abschneiden in dieser Saison. Laut der Bild soll Lars Windhorst nach der ​Pressekonferenz, auf der die Hertha-Fürhung zum Klinsmann-Eklat Stellung bezog, eine zehnminütige Ansprache an die Mannschaft gehalten haben, in der er dem Team die Hintergründe erklärte und Mut zusprach. Zudem sprach Windhorst sein Vertrauen in das Trainerteam aus. 


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