​Der ​SV Werder Bremen muss den Weg aus der Krise finden. Die nächste Chance auf einen Befreiungsschlag gibt es ​gegen die ambitionierten Leipziger. Mit einem Kurztrainingslager wollte Florian Kohfeldt seine Mannschaft auf den starken Gegner einstellen. Dabei könnte er an der Rückkehr zur alten Formation gearbeitet haben.


Die ​Bundesliga bereitet Werder Bremen nach wie vor große Kopfschmerzen. Mittlerweile drohen die Grün-Weißen die Tuchfühlung zu den Nicht-Abstiegsplätzen zu verlieren. Um die Trendwende einzuleiten, soll am Wochenende gegen ​Leipzig gepunktet werden. Florian Kohfeldt dürfte sich einiges überlegt haben.


Im Tor steht mit Jiri Pavlenka einer der stabilsten Bremer der bisherigen Saison. In den vergangenen Wochen stach der Tscheche oft als einer der wenigen Bereicherungen heraus. Erst eine weiße Weste ist für den Schlussmann aber zu wenig.


Rückkehr zur Viererkette mit Vogt auf der Sechs?


In der Defensive kann der Trainer auf einen wichtigen Leistungsträger bauen. Theodor Gebre Selassie ist nach mehrwöchiger Verletzungspause zurückgekehrt und hat seinen Platz in der Startelf ziemlich sicher. Damit könnte Werder zu einer Viererkette zurückkehren. Seit dem Ende der Hinrunde agierten die Bremer stets mit drei Innenverteidigern.


Der Grund dafür war die Verpflichtung von Kevin Vogt, der prädestiniert für die Dreierkette ​war. Gegen Leipzig könnte er die Chance auf der Sechs erhalten und deutlich mehr Präsenz ausstrahlen. Das Duo im Zentrum der Abwehr machen Ömer Toprak und Niklas Moisander aus. Marco Friedl startet wie in den Vorwochen auf links.

Sollte Vogt nicht im Mittelfeld auflaufen, wäre Nuri Sahin die erste Alternative. Die etwas offensiveren Achter Davy Klaassen und Maximilian Eggestein könnten sich mehr auf ihre Aufgaben im Angriff einstellen. Die Bindung des Duos zu den Stürmern ging aufgrund der Dreierkette zuletzt verloren.


Ganz vorne vertraut Kohfeldt selbstverständlich auf die Qualitäten von Milot Rashica, der über die linke Seite stürmen wird. Sein Pendant auf der rechten Seite ist der kampfstarke Leonardo Bittencourt. im Zentrum muss der Übungsleiter eine wichtige Entscheidung treffen.


Neuzugang Davie Selke fehlt den Bremern aufgrund einer Gelbsperre. Die Optionen sind somit Joshua Sargent, Yuya Osako, Johannes Eggestein oder Nick Woltemade. Kein einziger Angreifer konnte sich zuletzt aber aufdrängen. Deswegen spricht zumindest die Eingespieltheit für den jungen US-Amerikaner. Claudio Pizarro ist eine weitere Alternative von der Bank.


Die mögliche Startelf im Überblick: