In der vergangenen Woche präsentierte die Spielerberateragentur Colossal Sports Management Kingsley Coman vom FC Bayern als neuen Klienten. Sein Vater Christian stellte nun allerdings klar, dass es überhaupt gar keine Zusammenarbeit mit der Agentur gibt.


Verwirrung im Lager Kingsley Coman. In der vergangenen Woche ließ der französische Flügelflitzer mit seinem Wechsel zur in England ansässigen Colossal Sports Management aufhorchen. 


Beraterwechsel bei Kingsley Coman? "Keinerlei Vereinbarung oder gar Verträge"


Nun dementierte sein Vater Christian die Einigung über eine Zusammenarbeit gegenüber Sky aber entschieden: "Es stimmt nicht, dass die Agentur Colossal Sports Management jetzt mit meinem Sohn Kingsley zusammenarbeitet. Wir haben keinerlei Vereinbarung oder gar Verträge mit dieser Firma, sie sind also in keiner Art und Weise in die Karriereplanungen meines Sohnes involviert."


Sky berichtete, dass es zwar Gespräche über einen Wechsel gegeben habe, es aber nie zu einem Abschluss kam. Die Colossal Sports Management deklarierte Comans Ankunft als Klienten trotzdem bereits öffentlich: "Wir freuen uns, die Aufnahme eines Talentes von Weltklasse in unserer Colossal-Familie aufnehmen zu können. Kingsley Coman ist ein Spieler, der keiner Vorstellung bedarf, und wir freuen uns sehr, mit ihm zusammenzuarbeiten", wird Aidy Ward, Chef der Agentur, von transfermarkt zitiert.

Die Agentur soll - zitiert von Sport1 - sogar bereits ​erste Aussagen zu Comans unmittelbarer Zukunft gemacht haben. "Kingsley ist sehr glücklich in München", erklärte Aidy Ward demnach. "Wenn die Zeit dafür reif ist, dann werde ich das Thema mit seinem Vater ( besprechen. Das ist aber nichts, was wir aktuell tun. Bayern ist der einzige Weg."


Coman allerdings wird weiterhin über die Firma Style Management von seinem Vater vertreten. "Ich bin sehr überrascht, dass Herr Aidy Ward öffentlich über eine Zusammenarbeit mit Kingsley spricht. Das ist schlichtweg falsch", sagte er und stellte unmissverständlich klar: "Ich alleine bin über die Firma Style Management für die Karriere meines Sohnes verantwortlich und keine andere Person hat das Recht, im Namen von Kingsley Coman zu sprechen oder gar zu verhandeln."