Weil sich kein Wechsel ergeben hat, wird Kyriakos Papadopoulos vorerst wieder zum HSV zurückkehren. Der Innenverteidiger wird allerdings nur bei der U21 trainieren, wie Sportvorstand Jonas Boldt erklärte. Des Weiteren ist auch ein Transfer von Xavier Amaechi geplatzt.


Bis zum 30. Juni steht Papadopoulos beim ​Hamburger SV unter Vertrag, am liebsten hätten sich beide Parteien schon im Winter getrennt. In den vergangenen Wochen wurde der 27-Jährige, der im Sommer 2017 für stolze 6,5 Millionen Euro von Bayer Leverkusen verpflichtet wurde, für die Klubsuche freigestellt. Ein Abnehmer wurde bis heute nicht gefunden. 


Papadopoulos wieder bei der U21


​Nach einem Flirt mit dem 1. FC Köln sollen sich ​Shanghai Shenua und Dynamo Moskau mit Papadopoulos beschäftigt haben. Die "konkreten Optionen", die sich laut Jonas Boldt ergaben, zerschlugen sich jedoch nacheinander. Also wird er vorerst wieder an die Elbe zurückkehren, wie der Sportchef verkündete (zitiert via MoPo): "Wir gehen davon aus, dass Papadopoulos Anfang der Woche wieder beim Training der zweiten Mannschaft aufschlägt."

Pre-Season Friendly"Huddersfield Town FC v Hamburger SV"

  Findet einfach keinen neuen Verein: Kyriakos Papadopoulos.


Wie bereits vor seiner Freistellung wird er aber nicht mit den Profis trainieren, soll sich stattdessen bei der U21 fit halten. Boldt hofft nichtsdestotrotz auf einen zeitnahen Abschied: "Wir haben ihm den Freiraum gelassen, brauchen jetzt aber auch mal eine Entscheidung. Sollte noch mal etwas kommen, kann man natürlich auch noch mal reden. Gewisse Transferfenster sind noch länger offen. Er hat sich hier immer total korrekt verhalten und wird das auch weiter tun."


Amaechi-Leihe geplatzt


Im Winter-Transferfenster hat bis dato lediglich Jonas David den Klub verlassen, ​der 19-Jährige verbringt die Rückrunde bei den Würzburger Kickers. Auch Xavier Amaechi hätte eigentlich verliehen werden sollen. Wie BILD berichtet, habe ein nicht genannter englischer Zweitligist Interesse signalisiert, Amaechi einem Transfer sogar zugestimmt - weil sich der Stammtorhüter jedoch verletzte und der Verein sich nur einen Neuzugang leisten konnte, soll das Leihgeschäft zum Ärger der Hanseaten geplatzt sein.

Xavier Amaechi

  Nach der geplatzten Leihe muss Xavier Amaechi darauf hoffen, sich für mehr Einsatzzeiten zu empfehlen.


Der 19-Jährige kam im Sommer für 2,5 Millionen Euro aus der U23 des FC Arsenal, bringt es bis dato aber nur auf 18 Spielminuten in der ​2. Bundesliga. Dass er in der Rückrunde deutlich mehr Spielpraxis erhalten wird, erscheint ob des hohen Konkurrenzkampfes zweifelhaft.