​Bei ​Werder Bremen gehört Kevin Möhwald in dieser Saison zu den tragischen Figuren. Aufgrund einer Knieverletzung verpasste der Mittelfeldspieler nahezu die komplette Saison. Aktuell bereitet sich der ​Hoffnungsträger auf sein Comeback vor.


Die laufende Spielzeit sollte für Kevin Möhwald einen Durchbruch bedeuten. Seit dem Sommer kämpfte sich der 26-Jährige immer näher an einen Stammplatz heran. Doch nach wenigen Wochen folgte der Schock. Eine Knieverletzung setzte den Abräumer außer Gefecht. Aufgrund einer Operation verpasste er die folgenden Monate komplett. 


Noch immer arbeitet Möhwald nun an seiner Regeneration. Immerhin hat er sein Comeback bereits angepeilt, wie er im Interview mit der Deichstube verrät. "Es wird immer besser. Ich bin absolut im Zeitplan." Die Saison hat der Langzeitverletzte noch nicht abgehakt. Seiner kriselnden Mannschaft will er noch einmal helfen. 


Möhwald schöpft Hoffnung


Eine Rückkehr zur heißen Saisonphase ist für ihn das Ziel. "Dafür arbeite ich jeden Tag sehr hart. Ich will noch einmal ein Faktor für die Mannschaft sein. Aber so eine Reha ist schwer vorhersehbar. Ich bin acht Wochen an Krücken gegangen. Das war keine leichte Zeit. Aber so langsam sehe ich das Licht am Ende des Tunnels", so Möhwald.


Werder weiß um die Bedeutung des 26-Jährigen. Trainer Florian Kohfeldt dürfte die Fähigkeiten des gebürtigen Erfurter vermissen. Denn seit Wochen fehlt es im Mittelfeld der Norddeutschen an Dynamik und Präsenz. Die unweigerliche Folge war das Abrutschen in den Abstiegskampf. An den Klassenerhalt glaubt Möhwald dennoch ohne Frage. Er selbst will zum Trumpf im Kampf gegen den Abstieg avancieren.

Kevin Moehwald

Möhwald traut seinen Bremern einen Abstieg nicht zu



"Ein Verein wie Werder gehört nicht in die Zweite Liga und wird da auch nicht hinkommen. Dafür gebe ich mein letztes Hemd! Hoffentlich in dieser Saison noch auf dem Platz." Doch bevor der Mittelfeldspieler erneut einsteigen kann, muss er den noch immer steinigen Weg hinter sich legen. 


"Aber da muss ich auch realistisch sein. Es bringt nichts, wenn ich nur mit 60 Prozent spielen kann und davon auch noch 20 Minuten rumhumpele. Mein Körper wird mir das Signal geben, wann ich wieder soweit bin." Genau diese Klarheit fehlt beim SVW momentan in allen Belangen. Möhwalds Ehrgeiz soll die Bremer in jedem Fall bald wieder beflügeln.