​Überraschende Verstärkung für die ​Bayern. Der Rekordmeister leiht den koreanischen Youngster Woo-yeong Jeong vom ​SC Freiburg bis zum Saisonende aus. Nach seinem Wechsel im Sommer kehrt der 20-Jährige zur Akademie des FCB zurück.


Nur wenige Monate ist es her, dass Woo-yeong Jeong den FC Bayern München verließ. Vor der Saison wechselte der Südkoreaner für zwei Millionen Euro zum SC Freiburg. Doch den Durchbruch verpasste Jeong bislang beim ​Bundesligisten. Deshalb kehrt er für die zweite Saisonhälfte zu seinem Ausbildungsverein zurück.


Das bestätigten die Freiburger auf der eigenen Vereinsseite. Der Youngster soll in München vor allem die zweite Mannschaft verstärken. Doch wie Bayerns Nachwuchsleiter Jochen Sauer bestätigt, könnte der 20-Jährige auch zu einer Option für die Profis werden. In jedem Fall hofft Jeong bei den Bayern auf mehr Spielpraxis.


Jeong mit zweitem Anlauf in München


Beim Sportclub aus Freiburg absolvierte der Südkoreaner in der Hinrunde gerade einmal sechs Einsätze in der Regionalliga. Bis auf einen Kurzeinsatz im Pokal, blieb dem Angreifer weitere Spielpraxis verwehrt. Dass er in der Rückrunde mehr Einsätze verbuchen würde, war fraglich. 


Denn durch die Qualifikation für die Olympischen Spiele in diesem Sommer, verpasste er die Wintervorbereitungen mit den Freiburgern. "Durch die häufigen Reisen mit der Nationalmannschaft haben wir ihn sportlich aber leider nicht in dem Maße integrieren können, wie wir uns das gewünscht hätten. Die enorme Konkurrenzsituation auf seiner Position hat die Lage nicht vereinfacht", so Sportdirektor Klemens Hartenbach.

Woo-yeong Jeong

Zurück in München: Jeong läuft bis zum Sommer für die Bayern auf


Bis zum Sommer soll er bei den Bayern wieder zu Topform finden. Vor seinem Wechsel in den Breisgau lief Jeong bereits eineinhalb Jahre für die Nachwuchsabteilung der Münchener auf. Dabei stellte er sein Potential mit 19 Torbeteiligungen in der vergangenen Saison unter Beweis. Die Freiburger erhoffen sich bei seiner Rückkehr ein ähnlich starke Ausbeute. Für alle Beteiligten könnte sich das Leihgeschäft somit auszahlen.