Seit Sommer 2018 ist Achraf Hakimi bereits an ​Borussia Dortmund ausgeliehen. Der Rechtsverteidiger, den man zeitweise von ​Real Madrid hat bekommen können, hat seitdem eine starke Entwicklung hinlegen können. Wenig verwunderlich also, dass auch der ​FC Bayern München Interesse am Marokkaner zeigen soll - dazu bezog Hakimis Berater nun Stellung.


Stammspieler, Leistungsträger, Flügelflitzer. Achraf Hakimi hat in Dortmund schnell einen hohen Stellenwert erreicht, nachdem man ihn von Real Madrid für zwei Jahre ausleihen konnte. In der aktuellen Saison ist er ​nicht mehr aus der Startelf wegzudenken, wo er zuletzt regelmäßig im rechten Mittelfeld aufspielte. Durch seine Geschwindigkeit und seinen Offensivdrang kein Problem für den 21-Jährigen. 


Bayern soll Real Madrid bereits kontaktiert haben - Angebot im Sommer?


Da die Leihe im kommenden Sommer auslaufen wird und Hakimi nach aktuellem Stand zu den Königlichen zurückkehren muss, gibt es bereits reichlich Gerüchte und Spekulationen um seine Zukunft. Aus Spanien hatte die Marca berichtet, dass auch Bayern München an einer Verpflichtung interessiert sei - zudem meldete der Journalist Kerry Hau (Spox und Goal), dass der deutsche Rekordmeister Real Madrid bereits wegen eines etwaigen Angebots im Sommer kontaktiert habe. Zudem gebe es "diverse Anfragen anderer europäischer Topklubs", schrieb er bei Twitter.

Hakimi-Berater Alejandro Camano hingegen äußerte sich sehr verhalten bezüglich der angeblichen Planungen, schließlich habe ihn noch niemand kontaktiert (via Sport.de): "Der FC Bayern ist ein großer Klub, aber wir wissen nichts von einem Interesse. Ich kann versichern: Niemand vom FC Bayern hat Kontakt zu uns aufgenommen." Momentan macht sich Hakimi offenbar noch keine großen Gedanken über seine Zukunft: "Aktuell sehe ich mich ganz klar bei Borussia Dortmund. Ich bin hier sehr glücklich und habe noch vier, fünf Monate Vertrag."


"Matching-Right" als Trumpf für den BVB?


Real-Coach Zinedine Zidane ist sich laut Goal noch nicht ganz sicher, ob er für die nächste Saison mit Hakimi planen soll. Er sei mit dessen Entwicklung zwar "sehr zufrieden", allerdings scheint ein Verkauf auch eine Möglichkeit zu sein. Natürlich möchte dort auch der BVB ein Wörtchen mitreden. Zwar verfügen die Schwarz-Gelben über keine Kaufoption, doch wie 2018 der kicker berichtete, habe man sich ​ein sogenanntes "Matching-Right" sichern können


Heißt: Man besitzt eine Art Vorkaufsrecht. Sollte Madrid den gelernten Rechtsverteidiger also tatsächlich verkaufen, hätte der Tabellenvierte der ​Bundesliga die Möglichkeit, bei jedem Angebot anderer Vereine mitzugehen, sofern man dies möchte. Somit besteht zumindest die Möglichkeit, bei einem Verkauf den Fuß in die Tür zu bekommen.

Achraf Hakimi

Hakimis Zukunft ist noch ungewiss - Dortmund würde ihn gerne behalten


In den kommenden Wochen soll noch ein Gespräch zwischen Madrid- und Dortmund-Verantwortlichen geplant sein. Dabei soll bereits grob besprochen werden, in welche Richtung die beiden Parteien jeweils tendieren. Möglich, dass bei diesem Treffen schon erste Tendenzen zu erkennen sind. So wie es derzeit scheint, möchten sich die Bayern aber noch in die Personalie einklinken.