Nach der Niederlage zum Jahresauftakt will Borussia Mönchengladbach im Heimspiel gegen Mainz 05 wieder dreifach punkten. Bei der Wahl seiner Startaufstellung sind Trainer Marco Rose in der Abwehr die Hände gebunden, vorne hat der 43-Jährige allerdings die Qual der Wahl.


Viele Möglichkeiten haben die Fohlen in der Viererkette nicht mehr. Tony Jantschke und Ramy Bensebaini fallen aufgrund eines Muskelfaserrisses für mehrere Wochen aus, Stefan Lainer fehlt nach seiner fünften Gelben Karte gesperrt. Glück für Rose, dass Nico Elvedi nach überstandenen Nackenproblemen schon am Dienstag auf dem Trainingsplatz stand und die nicht-öffentlichen Einheiten am Mittwoch und Donnerstag schadlos überstand.


"Es sieht sehr gut aus", ​freute sich der Trainer auf der Pressekonferenz. Auch Matthias Ginter wird an Bord sein, der Abwehrchef fehlte am Dienstag aus privaten Gründen. "Beide haben gestern und heute trainiert, auch das volle Programm absolviert - alles gut."


Wer im Mittelfeld und im Angriff spielen darf, ist derweil völlig offen. Besonders auf der Zehn hat Rose die Qual der Wahl, lässt sich dabei keineswegs in die Karten blicken. "Ich bin froh, dass ich so viele Alternative im Kader für die Zehner-Position habe. Wir haben dort in verschiedenen Konstellation schon gute Spiele gezeigt." 


4-2-1-3 - mit Stindl oder Embolo?


Wie beim 0:2 auf Schalke wird erwartet, dass Rose seine Mannschaft in einem 4-2-3-1 auf das Feld schickt. Vor Torhüter Yann Sommer positionieren sich Fabian Johnson, Matthias Ginter, Nico Elvedi und Oscar Wendt. Im defensiven Mittelfeld beginnen höchstwahrscheinlich Denis Zakaria und Florian Neuhaus, mögliche Alternativen sind Christoph Kramer und Jonas Hofmann.


Auf der Zehn könnte Lars Stindl den Vorzug erhalten, doch auch ein Startelfeinsatz von Breel Embolo ist nicht ausgeschlossen. In vorderster Reihe dürften derweil Patrick Herrmann, Alassane Plea und Marcus Thuram für Torgefahr sorgen. 


Die voraussichtliche Gladbach-Aufstellung im Überblick: